Gefühlsbetonte und empfindsame Selbstdarstellung. Empfindsames Erfassen der unmittelbaren Umwelt. (..) Herrscher von 5 in 4: Der Lebenstrieb besinnt sich auf inhaltliche Zusammenhänge, um sich damit auseinanderzusetzen. Es entsteht eine seelische Entfaltung mit einer unmittelbaren Ausdrucksform. (..) Herrscher von 8 in 5: Schöpferischer Ausdrucks- und Gestaltungstrieb, der sich nach starken Leitbildern und Vorstellungen orientiert. Durch die Bindung an Partner und Bilder lebt man sich emotionell aus und lebt unmittelbar. (...)
Ausschnitt eines Seminarbeginns am 19.11.2022 in Graz
FZ*: Es ist der Mühe wert, darüber nachzudenken, was machen wir eigentlich, wenn wir ein Horoskop anschauen. Darüber denkt man ja unter Umständen nicht nach. Was ist das?
S*: Döbereiner hat gesagt, das Furchtbarste auf der Welt.
FZ: Das Furchtbarste?
S: ...auf der Welt, was es grad gibt. In irgendeinem Buch hat er geschrieben... also Astrologie, ein Wahnsinn, daß man so etwas Furchtbares machen kann. (...)
Dieses Horoskop ist ein Paradebeispiel für das Deutungssystem der „Münchner Rhythmenlehre“. Angefangen bei der „Hotelsituation“ des 25° Skorpion-AC (= GSP Merkur/Uranus) mit dem in H2 stehenden, realen Pluto-Container (das Aquarium), bis hin zum Neptun in H4, der als Herrscher dieses Hauses aus dem inneren des Hotelgebäudes herausfließend den „Umraum“ (H3) überflutet, und – gemäß der Formel Herrscher von 4 löst 3 aus – unter Wasser setzt. Ebenso ist der von Neptun beherrschte Jupiter in H4 ein Hinweis auf die ungeheure Wassermenge, die aus diesem „größten, zylindrischen, frei stehenden Aquarium der Welt“, ausgeflossen ist (...)
Wer Tolstoi schon gelesen hat und über seine Fähigkeit gestaunt hat, aus allen Figuren seiner Romane Hautfiguren zu machen, weil er sich jeder einzelnen mit Liebe und Detail zuwendet, der kennt die Bedeutung der beschreibenden Sonne im vierten Haus. Toilstoi´s Hauptthema war zwar immer er selbst (dies zumindest in den Tagebüchern), jedoch vermochte er es, das seelische Geschehen nicht nur von sich, sondern auch von anderen Personen zu beschreiben. Seine Jungfraubetonung (Sonne, Mond in Jungfrau in 4) hat ihm dazu noch das Werkzeug der minutiösen Beobachtung verliehen, die zusammen mit seinem Krebsaszendenten diese bildgewaltigen und fast seelisch-voyeuristischen Romane schuf. Es gibt keinen eindeutigen Bösewicht in seinen Geschichten, keinen eindeutigen Helden: jeder Schurke hat einen Schwachpunkt, eine liebenswerten Zug, der einen verstehen macht, was ihn zu seinen "bösen Taten" geleitet hat. Ebenso zeichnet er auch die Helden mit der ein oder anderen "schwachen, verwerflichen" Eigenschaft, die das Heldentum relativieren, wie die liebenswerte Eigenschaft den Schurken. V.a. in Anna Karenina entsteht im bunten Gewirr der vielen Namen und Parallellschicksale ein unendlich tiefer Raum von seelischen Geschehen, die alle auf hochkomplexe Art ineinander übergreifen und fließen. Tolstoi selbst steht über ihnen wie ein verständnisvoller Vater, jenen Gott imitierend, nach welchem er sich sehnte und den er immer dann um Vergebung bat, wenn er sich "allzumenschlich" verhielt und seinen "unedlen" Neigungen (starke sexuelle Triebe) nachgab. Die Sonne in 4 betreibt Introspektion, sie schiebt vor die Wahrnehmung den Filter eines absoluten Subjektivismus, der - im Falle Tolstoi´s - vor allem die individuelle Suche nach Liebe, Sinn, Nützlichkeit, Moral und Tugend beschreibt. In dem Maße, in welchem Tolstoi´s eigene Erfahrungen mit der Dualität des Seins seinem Empfinden Tiefe gab, vermochte er es, den Figuren seiner Romane Tiefe und Mehrdimensionalität zu verleihen. "Im Haus vier entstehen Empfindungswelten der Zeit, sie quellen hervor, - insofern ist die Sonne darin erschaffend, hervorbringend, um sich in der hervorgebrachten Welt der Empfindungen einzuhüllen." (Wolfgang Döbereiner, Der Wandel des Lebens im Tierkreis S. 213). Bei Sonne in Jungfrau mit Krebs AC geht es vor allem um die Bedrohung individuellen Lebens durch kollektive Erstickung (Anna Karenina, Auferstehung ...). Es geht also vorrangig um ein inneres Ringen mit der Welt und ihren Formen, ihren Bedingungen, in die sich das Empfinden nie so recht einfügen, finden kann. Ebenso ist es ein Ringen "nach innen", mit der eigenen Natur und Triebhaftigkeit, die einen immer tiefer ins Menschsein verstrickt. Wenn man Tolstoi liest, gewinnt man vor allem eines: Empathie für das "ewige Hin und Her im Seelischen". Man freundet sich einfach an, mit der Widersprüchlichkeit des Lebens, nimmt ihren Schatten leichter hin, versteht den anderen in seinem Leid besser. Tolstoi führt uns mitten hinein in das konflikthafte Geschehen der Empfindungswelt, die darin beschriebenen Welten wirken kathartisch, verklärend, ernüchternd. Am Ende schlägt man aufgewühlt das Buch zu, sich wundernd, dass die Reise zu Ende ist, mit dem leichten Gefühl von Taumel, als käme man aus einem wilden Sturm, der hinter einem immer noch zu hören ist, wenn er auch auch leise abebbt
Am 22.1.2023 werden Venus und Saturn sich um 23:05 Uhr MEZ (gerechnet auf Berlin) auf 24°47′ im Wassermann treffen. 13 Bogenminuten entfernt befindet sich ein Uranus-Merkur-GSP. Die alte Dame setzt sich zwischen die Stühle. So spät noch, um diese Uhrzeit? – Aber nein, schauen wir Schritt für Schritt. (...)
(...) Dies entspricht der Saturn-Merkur-Pluto-Sonne-Konstellation am MC des Weltwirtschaftsforums, das als Entsprechung zum gesteuerten Insektenstaat den Verzehr von Gliederfüßern diktieren möchte.
(...) - Zum Beispiel: Ein am 3. Februar 1975 in Köln um 17:24 Uhr Geborener hat einen Aszendenten von 15 Grad Löwe. In Bialystok in Polen befindet sich zur Zeit seiner Kölner Geburt um 17:24 Uhr der Aszendent auf 27 Grad Löwe. Nach der Münchner Rhythmenlehre ein Punkt, der einer Verbindung von Sonne und Jupiter entspricht, was darauf schließen lässt, dass Bialystok über seine Geburt erfreut war. Hätte er vor, sich dort anzusiedeln. würde er vermutlich wohlwollend aufgenommen. Zöge es ihn jedoch noch weiter nach Osten, etwa nach Minsk in Weißrussland, wo der Aszendent seiner Geburtszeit auf 2 Grad Jungfrau liegt, einem Punkt mit Saturn-Merkur-Charakteristik, so dürfte Minsk ihm eher skeptisch entgegentreten.
- Auf diese Weise können sich, etwa bei einem Verbrechen, Hinweise auf die Herkunft des Täters ergeben, indem man den Ort verschiebt, bis etwa der Pluto oder der Mars auf einer der Achsen liegt oder im Quadrat dazu.
- Im Falle der Corona-Krise wurde gemutmaßt, das Virus, das zuerst in der chinesischen Stadt Wuhan auftauchte, könne nicht nur aus dem dortigen Forschungslabor für Virologie entwichen, sondern womöglich dort auch zum Zwecke einer Gain-of-Function-Forschung manipuliert worden sein. (...)
Was ja die Medien und überhaupt die allgemeine Aufregung wie auch Herr Gerzmann übersehen haben, ist, daß die Hausgrille bereits im Februar 2022 verodnetet wurde:
Ich verstehe die Aufregung und die MRl als Brille von Negativismen aufzusetzen, nicht. Man kann in allem Bösartigkeit, Bedrohung sehen. Genauso wie man jede Radix zerpflücken kann und die Haare in der Suppe finden kann. Ob man sich selbst und der Welt damit einen Gefallen tut,sei dahingestellt.
So lange Insekten in verarbeiteten Lebensmitteln deklariert sind, kann jeder frei entscheiden. Der Einwand, dass Insekten nicht in unserem Kulturkreis auf der Speisekarte sind, ist nachvollziehbar. Man schreckt aber nicht davor zurück z.B. Scampis zu essen.(Mein Mann, ein Schwab, isst fast keinen Fisch. Ist nicht Teil seiner Kultur gewesen. Man könnte ihn als Käsefresser bezeichnen, wenn man es negativ schreiben möchte.) Auch der Begriff "Insektenfresser" suggeriert schon Minderwertiges "Fresser" Reisfresser, Spaghettifresser.......Fischköppe.... A propos Reis, ist kein Nahrungsmittel unseres mitteleuropäischen Kulturkreises. Die Liste ließe sich endlos fortsetzten.
Der Mensch ist was er isst. In Bayern schauen halt manche Leute wie Schweine aus.
Man kann da jetzt zig Zulassungshoroskope machen und findet immer etwas was der eigenen Vorstellung von der Sache entspricht.
Das Insekt als Kerbtier entspricht ja Merkur-Pluto lt. Döbereiner. Die Lösung liegt im Merkur-Neptun. Was Herr Gerzmann als Schreckenszenarien die Gesundheit betreffend aus Döbereiners Homöopathiebuch zieht, ist seine Brille.
Wir essen soviel Zeugs aus fernen Ländern und jetzt ein riesen Aufschrei. Ich bin ja im Soku-Tierschutz. Da gibt es ganz andere Verbrechen vor unserer Haustüre.
Und was Herr Gerzmann über den Einfluss auf Zeugung schreibt, mag stimmen. Ist aber doch eh besser, wenn sich die Menschen weniger vermehren bevor der Erdball zugepflastert ist und in Plastik erstickt.
Die Evolution macht das schon und hat unseres Intellekts ferne Wirkungen (Regulative)
Der Mensch ist widersprüchlich. - die Natur nicht, weil sie nicht denkt.
(..) Auf 24°30′ in den Fischen befindet sich (nach der MRL) ein Neptun-Uranus-GSP. Nicht genau, aber immerhin gradgenau zusammen erreichen Neptun und Venus die 24°04′ am 15.2.2023 um ca. 13:24 Uhr MEZ (Neptun wird den GSP am 28.2. erreichen, Venus ist dann aber schon im Widder). Da wird so ganz leicht ein fluffiges Kissen auf eine Erkenntnis gelegt, die unangenehm sein könnte – für die Subjektivismen. Eine „versunkene Wahrheit“ wird verklärt – die Tatsache, dass man handlungsunfähig ist, wird noch ummäntelt. (...)
Zitat“Sehr geehrte Ei- und Sperma-Produzierende” – wenn es nach Gender-Ideologen geht, könnte das in Bälde eine ganz übliche Anrede werden. Begriffe wie “Frau” und “Mann” dagegen gelten zunehmend als verpönt, denn Verfechter der LGBTQ-Agenda könnten sich davon diskriminiert fühlen. Selbst Evolutionsbiologen und andere Wissenschaftler sollen nun ihre eigenen Forschungen diskreditieren, indem sie sich wirren Sprachregeln unterwerfen und biologische Fakten leugnen.