Danke für den Video-Link. Bisher kannte ich Ernst Jünger nur aus den Döbereiner-Seminaren, und die sich daran anschließenden angeschafften Bücher, um zu verstehen, wer Jünger war und was er denkt.
Der Krebs-AC ist gut an ihm erkennbar, nämlich als empfindungsstark und einer, der immer das Individuelle im Wesen erkennen und erhalten möchte; der Sammler von Erfahrungen und Eindrücken; der Einzelgänger - nicht klassifizierbar und von keinem Kollektiv einzunehmen.
Zitat von Elandes im Beitrag #2Danke für den Video-Link. Bisher kannte ich Ernst Jünger nur aus den Döbereiner-Seminaren, und die sich daran anschließenden angeschafften Bücher, um zu verstehen, wer Jünger war und was er denkt.
Der Krebs-AC ist gut an ihm erkennbar, nämlich als empfindungsstark und einer, der immer das Individuelle im Wesen erkennen und erhalten möchte; der Sammler von Erfahrungen und Eindrücken; der Einzelgänger - nicht klassifizierbar und von keinem Kollektiv einzunehmen.
* ... das kann ich grad so sagen. Kannte den Namen zwar ... natürlich eher negativ "besprochen" - in Unkenntnis seiner wahren Größe und schriftstellerischen Weite - berühmt für seine Kriegstagebücher !!! also Krieg - nee das ist nicht mein Ding. Fertig mit Jünger*
Dann aber Wolfgang Döbereiner - durchflochten mit Jünger-Hinweisen inspirierender Art. Anschi* dann auch noch immer mit der Nachgfrage: Kennst du Jünger? Ja aha - kenn ich doch. Fertig mit Jünger.
Dann "An der Zeitmauer" .... über Döbereiners Arbeiten drangekommen. und geholt was meine Wände tragen können ... denn wenn man mit Jünger anfängt - kann es sein, daß es einfach nicht mehr aufhört.
Nach den Essays das tolle - die Geister, die er bindet im Briefwechsel und die immerwährende Ausfahrt zu weiteren Autoren seiner Bezüge.
Man kann garnicht so schnell lesen - also ich nicht - wie das weiter drängt. Ich bin ja keine Leserattte - sondern ein Leseaufenthalt - * für Stunden von langsamster Fortführung & Bildprägung.
Warum ich jetzt aber hier schreibe, ist ein Hinweis auf den Krebs AC. und ? bitte ? sein MC ? - warum zeigt man denn seiner kosmischen Spalte so wenig Beachtung?
Jünger streift meine Sichtweise auf unbeschreiblich beglückende Art, die reiche Anbindungen theatralischer Bezugsorte... ich dachte immer, damit ist man völlig allein & bleibt sonderbar halt mit einem entscheidend besetzten 12. Haus*. Stimmt auch - aber Jünger ist ein absolutes Echolot* Weit ausholdend kulturell - inspirierend & methaphysiche Bereiche öffnend.
Eben ein MC Ereignis !
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Also sagt mal - warum zeigt man seiner kosmischen Spalte so wenig Beachtung?
Beim lesen seiner Essays & Das Abenteuerliche Herz - 1+2* - kann man doch schon nicht den Horizont seiner Fische-Widder Spalte außer Acht lassen. Mir ist - als weitet sich da ein übersinnliches & zugleich erdiges Feld der WAHR-NEHMUNG.
Ich habe bei Döbereiner so was gelesen - eine Bemerkung eher, wie meist zu ihm - daß er Erde & Himmel nicht zu trennen weiß - daß er da was verbinden will ... Döbereiner kommt da mit direkter astrologischer Angabe, daß er ? ... Quadranten durcheinander bringt.... ?
(Ich schau ja nur auf das Horoskop-Bild - jetzt vielleicht ein Seitenblick zu MRL Kenner hier*)
Die Sekundärliteratur zu Jünger ist sehr bereichernd angewachsen. Besonders bemerkenswert finde ich :
Richard Reschika
GOLDGRUND DER WELT Ernst Jüngers poetische Methaphysik
Auf die vielen Details und guten Beobachtungen Reschikas kann an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden, doch gelingt es dem Buch gut, die verschiedenen Aspekte der Welt- und Naturauffassung Jüngers, sein Verhältnis zum Absoluten sowie seine poetischen Annäherungen daran und die Spannung herauszuarbeiten, in der der Mensch zwischen Immanenz und Transzendenz sich befindet.
Jüngers Denken wird als eine Antwort auf den Nihilismus gedeutet, das zugleich auch gnostische Denkfiguren aufweist.
Jünger habe, wie Reschika frühere Forschungen von Peter Koslowski aufnimmt, „eine starke Affinität zu gnostischem Gedankengut im weitesten Sinne“ besessen, wodurch es ihm auch möglich gewesen sei, auf elegante Weise eine Integration des Bösen in sein grundsätzlich sehr harmonisches Weltbild zu bewerkstelligen.
Die These von einem harmonischen Weltbild könnte überraschen; hier wäre vielleicht noch etwas weiterzufragen, auch im Hinblick auf die Auseinandersetzung von Carl Schmitt und Ernst Jünger, die im vorliegenden Buch allerdings keine Rolle spielt.
Fazit: Reschika hat mit seinem schönen, hier aber nur andeutungsweise ausgewerteten Buch einen der lesenswertesten Beiträge zur Literatur über Ernst Jünger aus den letzten Jahren vorgelegt. Denn anders als manche neuere akademischen Arbeiten, die ihren Gegenstand für nicht zitierfähig halten und dementsprechend lustlos agieren, schreibt Reschika immer gut verständlich, ohne theoretische Überfrachtung, unter Auswertung der Sekundärliteratur sowie vor allem auf der Basis guter Textbeobachtungen.
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Produktbeschreibung - Zitat:
Eine integrale und systematische Darstellung der spezifisch Jünger schen (poetischen) Metaphysik im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, und zwar unter Berücksichtigung des Gesamtwerkes - nicht nur einzelner Schriften beziehungsweise Schaffensperioden -, bildet jedenfalls nach wie vor ein echtes Desiderat. Diese bibliographische Lücke schließen zu helfen, ist das vornehmliche Ziel des vorliegenden Buches über Ernst Jüngers poetische Metaphysik, das sich als Annäherung versteht, nämlich sowohl im ursprünglichen Wortsinn als auch im Jünger schen (metaphysischen) Verständnis: Vollkommenes ausschließend, aber das Vollkommene anstrebend.
Denn wir haben es, wie noch zu zeigen sein wird, mit einem gleichermaßen kohärenten wie - über viele Jahrzehnte - erstaunlich konstanten metaphysischen System zu tun, das Jünger jedoch hauptsächlich in Gestalt sinnlich-poetischer Bilder und viel weniger durch abstrakte philosophische Begriffe darzulegen sucht. Zitat Ende*
ES ist wohl lange nicht am Ende mit der Entdeckung von ERNST JÜNGER*
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