Jehoschua, der Sohn Nuns führt ins Gelobte Land....er stammt aus dem Stamm Ephraim und ist damit ein Sohn Josefs (Ephraim und Manasse) mit einer Ägypterin.
Wir finden immer zwei Pole: einmal Durchbruch und dann wieder Versagen
Jehoschua ist identisch mit Jesus, dem "Sohn" Davids und gleichzeitig dem "Sohn" Josefs....
Im "Ehe für alle" Thread hattest du bei den Transsaturnern auf folgendes hingewiesen:
Geistesmensch Neptun Geistselbst Saturn Lebensgeist Uranus Bewusstseinsseele Jupiter Verstandesseele Mars Empfindungsseele Venus Empfindungsleib Merkur Ätherleib Mond Physischer Leib Sonne
Wenn die Inder die Zischlaute dem Muladhara-Chakra zuordnen, dann befinden wir uns hier auf der Ebene des physischen Leibes (= Erdelement = vierte Welt) und dieser ist in der Kabbala identisch mit der Olam Assia. Die Olam Jezira entspricht dem Wasserelement.
Aber mir scheint hier in den Zuordnungen einiges noch durcheinandergewirbelt.
Aber mir scheint hier in den Zuordnungen einiges noch durcheinandergewirbelt.
Hallo Theresa,
ja, wie Du weißt, scheinen 'große Wahrheiten' oft widersprüchlich. Es ist der verschiedene Blickwinkel, in dem sie uns überliefert sind z.Bp. in den religiösen Urkunden der Menschheit.
Es ist bpw. der östliche Mensch astral völlig anders geartet als der westliche Mensch - insofern wird bei (An)Schauungen der Schwerpunkt etc. anders liegen.
So verschieden die Wesenheiten im 'Himmel' sind, so verschieden ist der Abglanz der uns zugänglichen 'Wahrheit'.
Wie verschieden und anders ist denn z.Bp. die indische, chinesische, usw.etc. Astrologie zu der westlichen Astrologie..? Weshalb haben sich auf den verschiedenen Erdteilen solch unerschiedliche Zugänge entwickelt, die Himmelsschrift(en) zu lesen..??
Ja das ist tatsächlich ein weites Feld und die Unterschiede ergeben sich wohl auch aus den verschiedenen Sprachen (Stichwort Babylonische Sprachverwirrung) - dennoch ist es durchaus denkbar, daß die Wurzeln gleichen Ursprungs sind.
Und die Elemente sind auf der ganzen Welt die gleichen, da es nur eine Erde gibt.
das N wird nun aber bei den 12 Urkonsonanten den Fischen zugeordnet, was ja auch einleuchtet, wegen des Nichts. Und die Zuordnung des scharfen S und Z zum Skorpion ist ja auch durchaus schlüssig. https://anthrowiki.at/Urkonsonanten Man hat halt im Buch Jezira, Deinem Link nach, die 12 einfachen Buchdstaben in die 12 Tierkreiszeichen überführt, so He an erster und das Nun an achter Stelle steht. Das ist etwas irritierend.
Geht es um das Thema "Nun", dann ist ein Blick auf das Arcanum XIV des Tarot hilfreich - die Mäßigung, auch die Mischung genannt. Das Bild ist bekannt, denke ich, ich muss es nicht eigens hier einbringen.
Für mich sieht es so aus, daß die Zuordnung der Urkonsonanten auf R. Steiner zurückgeht - Steiner ordnet vieles anders zu.
Und da wird es halt verwirrend......
Ja das Nun ist vom Diesseits aus betrachtet ein Nichts, aber im Wesentlichen und Verborgenen dennoch eine Kraft, die in der Bibel mit Jehoshua verbunden ist bzw. Jehoshua genannt wird.
Die zischelnde Schlange (Nachasch) mit der der "Fall" (Versuchung/Gift des Skorpions) des Menschen beginnt, hat den gleichen Zahlenwert wie der Messias - es sind zwei Seiten einer Medaille.
Zitat von Theresa im Beitrag #33 Für mich sieht es so aus, daß die Zuordnung der Urkonsonanten auf R. Steiner zurückgeht
Hallo Theresa,
die Urkonsonanten-Systematik geht schon auf Steiner zurück, soweit ich weiß. Sie erscheint mir halt sehr schlüssig. Die Jezira-Zuordnung kann ich hingegen nicht recht nachvollziehen.
Jean Gebser hat auch einiges zur Lautbildung geäussert.
Wie gesagt: die Jezira Zuordnung bezieht sich auf das Wasserelement und damit auf eine weniger verdichteten Sphäre als das Erdelement.
Das Wasser hier auf der Erde ist nur ein reales Gleichnis dieser weniger verdichteten "Sphäre". Im "Erdelement" bewegt sich von sich aus nichts, im Extremfall haben wir da Starre oder Versteinerung.
Steiner ordnet der Olam Jezira das Luftelement zu - Weinreb das Wasserelement.
Wasser erscheint mir schlüssiger, da es die dritte Welt darstellt und damit die Welt oberhalb der Erde (Olam Assia). Die drei "Mütter" (also Materie) dieser Ebene bestehen hier aus Aleph (=Luft), Schin (=Feuer) und Mem (=Wasser), also kein Erdelement mehr...das hat sich dann sozusagen aufgelöst oder noch nicht verdichtet - je nach Betrachtungswinkel.
Zitat von Theresa im Beitrag #35Hallo Arman, Wie gesagt: die Jezira Zuordnung bezieht sich auf das Wasserelement und damit auf eine weniger verdichteten Sphäre als das Erdelement. Das Wasser hier auf der Erde ist nur ein reales Gleichnis dieser weniger verdichteten "Sphäre". Im "Erdelement" bewegt sich von sich aus nichts, im Extremfall haben wir da Starre oder Versteinerung.
Hallo Theresa,
danke für Deine Erklärungen. Aber wenn sich die Tierkreiszuordnung der 12 einfachen Buchstaben des Buch Jezira daraus ergibt, dass sich diese auf das Wasserelement bezieht, so muß sich diese übergeordnete Systematik in ihren Entsprechungen ja trotzdem irgendwie aus dem Betrachtungswinkel ableiten lassen und sich sinnfällig veranschaulichen lassen. Mir erscheint kein einziger der Buchstaben nachvollziehbar. Das H für Widder, das W für Stier, S für Schütze, N für Skorpion? Das erschließt sich mir nicht. Hingegen N für Fische, scharfes S für Skorpion, Sch für Waage usw, schon.
Entstammen die Zuordnungen den Überlieferungen der christlichen Esoterik des Abendlandes (wie von Steiner angegeben) oder entstammen sie dem strikten 10er-System der jüd. Kabbala.
Zum einen also das (überkommene) Mondene, zum andern das neu in die Welt gekommene Sonnenhafte (des Christus-Impulses).
Insofern keine Widersprüche, sondern ein Fortschreiten der kosmischen Ent-Wickelung...
Zitat von Mythopoet im Beitrag #37Wir sollten einfach unterscheiden:
Entstammen die Zuordnungen den Überlieferungen der christlichen Esoterik des Abendlandes (wie von Steiner angegeben) oder entstammen sie dem strikten 10er-System der jüd. Kabbala.
Zum einen also das (überkommene) Mondene, zum andern das neu in die Welt gekommene Sonnenhafte (des Christus-Impulses).
Insofern keine Widersprüche, sondern ein Fortschreiten der kosmischen Ent-Wickelung...
Beste Grüße Mythopoet
Hallo Mythopoet,
Na ja....das übernommen Mondene....Steiner steht in keiner Überlieferung, er greift er aus jeder Tradition etwas auf und baut es um.
Wieso ordnet Steiner der Olam jezira das Luftelement zu? Hast du dafür eine Erklärung? Was hat das mit dem Christusimpuls zu tun?
Hallo Arman,
Mir erschließen sich die Zuordnungen der Konsonanten nach Steiner nicht.
Steiner bewegt sich bei den Zuordnungen der Konsonanten im Bereich der sinnlichen Wahrnehmung, auch dann noch, wenn er die 5 klassischen Sinne durch weitere ergänzt.
Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen, nur einen geistigen Bereich hat man damit nicht betreten. Man befindet sich immer noch auf der materiellen Ebene, wenn auch auf einer verfeinerten.
Es ist sicherlich hochinteressant, diese Bereiche auszuloten, wenn man sich davon angezogen fühlt.
Zitat von Mythopoet im Beitrag #25 Gestalten wir z.Bp. am DSC Waage mit Merkur als Abendstern, so signalisieren wir dem Himmel das kosmische ICH (=Christus). (Merkur = I ; Waage = CH)
Für mich sind das alles veränderbare Behauptungen. Bei Döbereiner ist das "i" der Mars, der Schlachtruf. Und die Waage als krächzendes "ch"? Ich weiß ja nicht. Da würde ich mich als Waage schon arg beschweren. Da will ich was leichteres, flatterhaftes wie ein ... mal überlegen, vielleicht das "w"! W wie Wenus, hahaha! Aber ich weiß es nicht.
"i" als Schlachtruf? Die Russen im II. WK brüllten "Uräää". Also, ich weiß nicht was ich brüllen würde, "ii" mit Sicherheit nicht - denn das "i" stimuliert das Mentale, nicht das Vitale. - Man hat, was Sprachen angeht, zu unterscheiden in mehrfacher Hinsicht. Z.B. der phonetische Aspekt ist zu unterscheiden vom Strukturellen. Und das ist nur die gröbste Unterscheidung. Hinzu kommen Themen der Semiotik, der Formen der Wortbildung etc. Und da kann es sein, dass das eine diesem, das andere jenem Tierkreiszeichen zuzuordnen ist. Und deshalb ist es mitunter oder gar meist problematisch, eine Sprache einem einzigen Tierkreiszeichen zuzuordnen. Etwa das Französische hat, sofern ich Döbereiner in Erinnerung habe, einen lunaren Charakter. Das trifft aber m.E. primär die Phoneme. Man höre da nur die Chansons - da kommt das so deutlich heraus. Aber der generelle Sprachbau - etwas verkürzt: die Grammatik - scheint mir weniger lunar bestimmt. Geht es um Differenzierung im oben angesprochenen Sinne, dann ist das Englische ein gutes Beispiel. Da heißt es dann rasch: Zwillinge. Klar, da kurz & schlagend, Computersprache und u.a. eine Sprache, die sich wunderbar eignet für den schnellen griffigen Witz. Lese ich aber englische Dichtung, dann tritt vielfach deutlicher der "flow" des Schützen in den Vordergrund (Beispiel Shelley - z.B. Ode to the West Wind - auf youtube https://www.youtube.com/watch?v=bs0q7WbCWOQ
Das Deutsche ist, keine Frage, primär saturnischer Art - oft zu seinem Nachteil, dann nämlich, wenn die Sprache zur Verholzung neigt: Nominalstil, Verschachtelungen (lauter Karteikästen ) , Amtssprache etc. Das Deutsche ist saturnisch insofern, und das ist hier wichtiger, als es zur Nominalisierung des Verbs neigt. Das zeigt sich schon daran, dass das Verb im Nebensatz ans Ende rückt, auch daran, dass ich aus jedem Verb zwanglos ein Nomen machen kann - "trinken" - "das Trinken". Ganz anders im Englischen, da zeigt sich das Gegenteil. Da ist im Unterschied zum Deutschen die Tendenz zur Verbalisierung des Nomens gegeben. Oder anders gesagt: da bleibt der Unterschied zwischen Verbalem und Nominalem charakteristischerweise in der Schwebe. Der "Verbalflow" der Sprache, wenn der Ausdruck erlaubt ist, zeigt sich vor allem auch in den Progressivformen - die das Deutsche ja bezeichnenderweise gar nicht kennt. Beispiel: "Ich denke, er erwartet uns morgen." - Englisch: a) "I think he'll be expecting us tomorrow afternoon." - ein feiner, doch so wichtiger Unterschied zum etwas "direkteren : "I think he'll expect us..." - Feinheiten, die leider, leider im hiesigen Englischunterricht meist verloren gehen - und dabei gelangt man gerade dort an den Kern der Sprache. D.h. das Englische hält die Dinge oft mehr in der Schwebe, meidet eben das Diktat des "direkten" Faktischen. (Das erweist sich auch im Alltag. Typisches Beispiel: Im Restaurant hat der Kellner das Besteck vergessen. Da sagt der Deutsche: "Da fehlt das Besteck." (Punkt, Ausrufezeichen). - Da sagt der Engländer (z.B.): "I'm afraid I've always had problems dealing with finger food.")
Naja, da könnte man ganze Bücher schreiben.. Grüße, Klaus
Also zum Englischen kann ich nichts sagen, weil ich es dazu nicht gut genug kann, ich auch nicht so genau weiß, was da mit dem Schützeflow gemeint ist.
Aber das gesprochene Deutsche unterscheidet sich wohl vom Geschriebenen, je nach Region, Landschaft und Menschenschlag, die einander bedingen.
So besuchen Deutsche, die in Wien arbeiten, Österreichisch - Kurse, weil sie mit dem Indirekten nicht so gut zurecht kommen. Hier ist sehr oft etwas in der Schwebe.
Zudem ist es wohl eine Charaktersache, ob jemand sagt: "Das Besteck fehlt!", oder aber: "Herr Ober, könnte ich bitte ein Besteck haben?", was ja fast schon untertänig ist.
Ich finde die Nominalierungsmöglichkeit eigentlich als einen Vorzug, denn im Nomen, der Kennzeichnung, dessen, was ist, west Dasein an. Das Verb hingegen ist "nur" Tätigkeit. Z.B: Lehrling oder Geselle sind Daseinsformen, lernen eine Tätigkeit.
Der genannte "flow" des Englischen äußert sich - z.B. - im durchgehenden "linking". Was das genannte Beispiel angeht: das Indirekte in der Kommunikation, die Umgehung des direkten sprachlichen Zugriffs, das ist sehr typisch fürs Englische. Wobei ich nun aber wohl hinzufügen muss, dass man dies primär in England, wohl kaum in diesem Maße in den USA findet. Das ist mir in GB (war früher häufiger dort) immer wieder aufgefallen. Wie denn in Umkehrung jedem Briten auffällt, wie rasch man zur Sache kommt im deutschsprachigen Raum. Mir sagte einmal ein Engländer, dass britische Geschäftsleute, die mit Deutschland zu tun haben, eigens mit diesen Kommunikationsdifferenzen vertraut gemacht werden.
Was nun besser ist - die verbalisierende oder die nominalisierende Sprache - das möchte ich nicht entscheiden. Es wäre interessant, daraufhin andere Sparache zu untersuchen. Berühmt wurde ja B.L.Whorfs Untersuchung der Hopi-Sprache ("Ein indianisches Modell des Universums"). Die Hopisprache kennt demzufolge überhaupt keine Nomen, nur Verben. Genauer: jedes Nomen hat grammatikalisch gesehen die Form eines Verbs - d.h. Nomen werden konjugiert, nicht dekliniert. (Whorf ist aber in der Linguistenzunft wegen einiger Thesen kräftig kritisiert worden.) https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Whorf
"Numen" bedeutet ursprünglich eigentlich gar nicht das, wa man sich darunter hier vorzustellen pflegt. Das Wort meint ursprünglich das Nicken des Kopfes. M.a.W. die Götter nickten den Römern nur von ferne zu, das Verhältnis der Römer zu ihren Göttern war dementsprechend ein eher sachlich-pragmatisches. Grüße, Klaus
Nun, Klaus, du kennst sicher Rudolf Otto und sein Verständnis des Numinosen.
Ich hätte auch sagen können: Vom Neptun zum Saturn.
Zitat Mir sagte einmal ein Engländer, dass britische Geschäftsleute, die mit Deutschland zu tun haben, eigens mit diesen Kommunikationsdifferenzen vertraut gemacht werden.
Also eine ähnliche Schwierigkeit wie in Österreich.
ja das scharfe S als Konsonant des Skorpion ist auch mir am ehesten nachvollziehbar. Aber auch das Sch und das weiche ch als Konsonant der Waage. Das scharfe S kommt so von schräg oben wie ein Raubvogel und fährt in falsche Gemütlichkeit hinein. Das Sch hingegen ist eine horizontale, gleitende Bewegung, wie ein Wind oder ein Bügeleisen. Auch die Gebräuchlichkeit der Laute ist entsprechend: das scharfe S schneidend, etwa um eine Gruppe zur Ruhe zu mahnen und Unterhaltungen im Vortragsraum zu unterbinden. Ein scharfes "Sssst" und alles fährt zusammen, augenblickliche herrscht Stille. Anders das eher beschwichtigende "Schhhh", es ist mahnend, aber begütigend, beruhigend, langsam den Geräuschpegel verebben lassend. Daher auch meine Annahme, dass Alexander Kluge Waage-Asz. hat.
Wobei mir das i beim besten Willen nicht zum Merkur passen will, eher zum Mars, es steht so darwidder. Dann wäre das "das kosmische ICH =Christus" (Mythopoet) die Strecke Widder-Waage, der Horizont, Alpha und Omega.
Die Eurythmie-Darbietungen erzeugen auch bei mir ambivalente Reaktionen. Bei der letzten, der ich vor Jahrzehnten beiwohnte, wurde ich bös angekuckt, wegen Lachens. Aber heute hätte ich möglicherweise eine andere Herangehensweise. Daher sind mir Mythopoets Hinweise willkomnen.
Das Anthrowiki ist schon eine Fundgrube und enthält sicherlich viele Anregungen. Was mich an der Anthroposophie stört ist das Entwicklungsdenken die Schöpfung betreffend. Wenn man von einer Creatio ex nihilo ausgeht, die gleichzeitig immer stattfindet, dann gibt es keine Entwicklung, dann ist jeder Tag neu, dann kann jederzeit ein "Quantensprung" geschehen.
Die alten Hebräer haben die Dinge nicht chronologisch gesehen, sondern die Zahlen der Buchstaben und die Zahlen der Bibel als Verhältniszahlen betrachtet. Diese zeigen eine Ordnungen im Wesentlichen auf, keine Zeitschiene.
Das heißt nicht, daß es im Zeit-Räumlichen keine Entwicklung gäbe - z.B, vom Säugling zum Greis - der eigentliche Mensch aber ist alles zusammen gleichzeitig.
Es gibt also einen ruhenden Pol (in vedischen ist das der Atman) und einen bewegten Pol, heißt die Verkörperung und nur diese ist dem ständigen Auf-und Ab ausgeliefert. Wenn du dich mit dieser Verkörperung identifizierst, dann mußt du auch immer wieder reinkarnieren, bleibst du im Kreislauf gefangen, der dir Evolution suggeriert.
Offenbarung bedeutet insofern einen Zugang zu den vorgegebenen Verhältnissen zu bekommen, zu dem, was darin für den Menschen vorgesehen ist. Das ist eine völlig andere Betrachtungsweise. Und ich gehe davon aus, daß im Alten Indien genau das gleiche gemeint war, nur etwas anders verpackt.
Insofern war, ist und wird auch der Christus immer sein, da das ICH (die Individualität, heißt UNTEILBARKEIT - "Ich und der Vater sind eins") von Anfang an mit dazugehört - wäre es anders, dann hätten wir auch keine unterschiedlichen Bezeichnungen für das ICH (eben den Atman, Ahamkara, Asmita (Egoismus) oder in hebräisch den Adam, den Noah, den Moses, den Messias usw. Die Schriften kennen doch die Worte bereits seit "Jahrhunderten".
Nur der VER-EIN-ZELTE verwechselt sich mit dem EGO und dessen intellektueller Logik oder der subjektiven Analytik (Bewußtheit). Logik und Ratio sind ja nicht das gleiche wie der LOGOS.
Was die Zuordnungen des Sefer Jezira betrifft, da habe ich nur Ahnungen. Um das verstehen zu können, müßte man Hebräisch beherrschen.
Das CH (Kehllaut) wird dem Krebs zugesprochen. Wir bekommen dann eine krächzende Stimme, wenn wir einen "dicken Hals" haben. Warum? Weil wir uns einen Parasiten (Plutokonstellationen) eingefangen haben. Heißt wir sind vorher einer Vorstellung aufgesessen, haben das Empfinden ausgeschlossen.
Das CHET ist der 8. Buchstabe in der Reihe - das Krebssymbol erinnert an eine liegende Acht. Erst, wenn das Liegende (Horizontale) von der Vertikale durchkreuzt wird, erinnern wir uns. (nämlich an das, was wir wirklich bzw. in Wirklichkeit sind, aber doch nicht in erster Linie an vorhergehende Inkarnationen, die sind doch völlig wurst).
Dann kommt das Chet noch dort vor, wo der ungeteilte Adam die Tiere des Feldes beim Namen ruft. Ungeteilt heißt einerseits unbewußt, andererseits aber auch bewußt (beim ERWACHTEN = Buddhi).
Ein Tier steht auf Stufe drei: es hat einen Körper, Leben und eine Seele (Krebsanalogie), es kann Schmerzen empfinden. Doch die Tiere sind keine Gegenkraft, die kommt erst mit der Teilung dann als weiblicher Aspekt (also als Außenseite).
Oder die He für den Widder - He bedeutet Fenster, steht aber auch für die Quintessenz. Unsere fünf Sinne sind ein Fenster ins Diesseits. Dieses geht mit der Geburt auf: der Säugling tritt aus dem dunklen Mutterschoß heraus und erblickt das Licht der Welt - wir alle wissen, daß es auch eine zweite Geburt gibt. Auch hier erblickt man das "Licht", nur auf dieser Stufe erkennt man es wieder.
Das alles ist ein weites, weites Feld und da könnte man seitenlang weiterschreiben....
Zitat von Mythopoet im Beitrag #25 Gestalten wir z.Bp. am DSC Waage mit Merkur als Abendstern, so signalisieren wir dem Himmel das kosmische ICH (=Christus). (Merkur = I ; Waage = CH)
Für mich sind das alles veränderbare Behauptungen. Bei Döbereiner ist das "i" der Mars, der Schlachtruf. Und die Waage als krächzendes "ch"? Ich weiß ja nicht. Da würde ich mich als Waage schon arg beschweren. Da will ich was leichteres, flatterhaftes wie ein ... mal überlegen, vielleicht das "w"! W wie Wenus, hahaha! Aber ich weiß es nicht.
Schöne Grüße von Peter
Du bist eine Waage ? ich auch.
Da trifft Döbereiner doch ins schwarze - mit der Denk-aggressiven Waage - fühle mich ertappt und richtig verstanden !
Das große I in der Eurythmie ist ja eine Bewegung wie ein Schwert das man durch die Luft zieht ...
Toll auch, ganz klein - einfach den Zeigefinger zücken - die Geste in der Commedia dell'arte - wenn man in die Richtung zeigt, um dann selbst in der anderen zu entwischen...
Das I in die Leere - das Schwert als die Denke mit List ! der gute Ausgang dann doch...wenn ES klemmt.
*
Bin momentan ja mit Alexander Kluge auf Denkspuren.... Daß er alles öffnet ohne belehrenden Ausgang, hat mich überrascht und auf falsche Denkzwänge aufmerksam gemacht.
Obwohl er aus der Quelle schöpft - sich ständig auf Ursprünge bezieht und erzählt...*
Rudolf Steiner hat neben "seiner" Geisteswissenschaft so viel Anregungen & Grundlagen die lebbar sind ins LEBEN gerufen, daß man auch bei ihm freier denken kann - #als was die Sophen in Riten zementieren
Da ist als Anregung mehr als was Fertiges entstanden.
Eurhythmie ist nicht gleich Eurythmie - früher hat das Else Klink gezeigt - was für eine Kunstrichtung da möglich ist. Sie hat sich mit der Oper verbunden - in der Orpheus Inszenierung gab sie den Furien-tanz mit großem Erfolg in der Pariser Oper...
Auch der Holländer Werner Barfod gab der Eurythmie einen Biß im Rampenlicht.
Die Sprecher sind dabei von großer Wichtigkeit.
Die Sprachgestaltung hat sich leider in eine Dekadenz verschoben die ist unsäglich ! Es gibt ja die Laut+Ton-Eurythmie.
Die Heileurythmie ist dann was ganz Eigenes.
Auf wiki ist zu finden: Eleonore Clara Maria Lory Maier-Smits (geb. Smits; * 6. März 1893 in Höntrop; † 19. September 1971 in Laufenburg (Baden) war Lehrerin und Darstellerin und die erste Eurythmistin. Sie entwickelte die Eurythmie zwischen 1912 und 1924 gemeinsam mit Rudolf Steiner, wobei erste künstlerische Ansätze Steiners aus der Zeit von 1908 an weitergeführt wurden.
Alles wurde angelegt von Steiner - aber "entwickelt" wurde es eben mit Clara Smits dann stark von Marie von Sivers.
Besonders die Sprachgestaltung wurde mit ihrer Stimme nach Angaben von Zeitgenossen schwer mißverstanden. So wie Marie von Sivers Stimme klang, machten es dann die Anderen nach.
Es ist heute kein Geheimnis, daß ihre Stimmbänder das wackeln & falsches drücken in den Kehlkopf, die sonderbare Sprachgestaltung hervor brachte.
Das versteht man sofort, wenn man eine ausgebildete Stimme hört. Ich denke da an die Sprachgestaltung von Barbara Junge-Dybilasz* - ist schon lange her - bin ganz abgekommen aus dieser Zeit... und sehe JETZT viel reicher noch, den Zusammenhang auf Wegen, die dieses Metier öffnen kann und geöffnet hat !
Deshalb denke ich - daß Eurythmie eine starke Zukunft hat, wenn man drauf kommt - was das mit einem macht. Die Bewegung in den Raum im Farbwechsel der Bühnenbeleuchtung.
Da liegen ja noch geometrische Formen unter den Füßen. Die Figuren tragen Seide - der Schleier in der Bewegung macht den Luftstrom sichtbar, worin wir uns ja immer befinden und verursachen... - Der Bühnenraum selbst ist meist leer - nur Vorhänge rechts und links bilden Gassen vertiefen den Raum für Auf&Abgänge.
Das hat sehr viel mit Sensibilisierung zu tun für unseren Körper im Raum - die Haltung - für unseren Atem - die Stimme aus dem Bauch nicht aus dem Kopf... und die Äußerungen im Luftstrom als Aura um uns herum. Was das mit uns macht - im Sein.
-------------------------------------------------- *Ich balanciere auf der Trennlinie intuitiver Bild-Sicht auf Eurem "guten Wissen" was ich erwartungsfroh Eurer "Ergänzung" anvertraue*
Eurythmie ist ja ein Sternentanz, weil sie als sichtbare Sprache durch den Zusammenhang mit Vokalen und Konsonanten aus dem Planeten- und Tierkreishimmel herausgeboren ist.
Das I ist ein Vokal, der im Kopf (Widderanalogie) sitzt, während das U (Fische) in die Tiefe führt.
Im Dazwischen haben wir dann A - E - O absteigend.
Was mir gerade aufgefallen ist: im obigen Video werden 8 rote Punkte verwendet und es geht ums Leben. Das Leben beginnt im vierten Tierkreiszeichen, dem Krebs - 2 x 4 ergibt 8. Das Chet ist der 8. Buchstabe im hebräischen Alphabet und damit die zweifache "Vierheit", also ein Doppeltes: hier und dort, diesseits und jenseits oder geteilt und ungeteilt gleichzeitig.
Chet ist auch ein Zaun, also etwas das eine Grenze bildet (abbildet?) - gegenüber haben wir den Steinbock, das Grenzen setzende.