LIebe Foris, ich weiß nicht ob ihr dergleichen verfolgt: An einer Berliner Waldrfschule ist vor mehreren Tagen die Aufnahme eines Kindes abgelehnt worden, weil der Vater AFD-Abgeordneter ist. Ähnliches ist vor einiger Zeit in Wien passiert, auch ich kenne derartige Fälle. Dank der rastlosen Forschungen Mythos haben wir jetzt ein genaues Gründungsdatum der Waldorfschulen, die im übrigen nächstes Jahr 100 werden.Nachtigalll.... 7.9.1919, Stuttgart, 10.30 Uhr Ich kämpfe immer noch mit Bernds Programm, würde da aber mal Klausens Carter -Methode ausprobieren Abe was ist die ideologische Reinigung, oder wie der Vorwurf in der Presse heißt, die Sippenhaft. Das Thema schlägt erhebliche Wellen,sieht man an der Menge der Kommentare in der Presse. Grüße, Sepp
Zitat im Zitat Mytho: "Ahoi Sepp, "7. September (Sonntag) Stuttgart, Stadtgartensaal, 10.30 Uhr: Feierliche Eröffnung der Waldorfschule mit über tausend Teilnehmern. Nach Emil Molt hätte Rudolf Steiner es «eigentlich gerne gesehen, daß Lehrer, Eltern und Kinder in langem Zug durch die Stadt zum Staatgartensaal gezogen wären, um die Einwohnerschaft Stuttgarts auf die Bedeutung dieses Tages aufmerksam zu machen. Es ging aber leider nicht an. Im Stadtgartensaal war der ganze Saal gesteckt voll mit Menschen - über tausend Teilnehmer wurden gezählt.»19 Nach einem Bach-Präludium begrüßt Kommerzienrat Emil Molt im Namen seiner Firma, der Waldorf-Astoria, die Anwesenden. Nach ihm spricht Rudolf Steiner und bezeichnet als Ziel der neuen Pädagogik die drei Kernpunkte: lebendig werdende Wissenschaft lebendig werdende Religion lebendig werdende Kunst.."
@ Theresa: Edit: Der laufende Uranus steht grad im Quadrat zum Sa-Ur und hebt damit die bisherige "Scheinharmonie" auf. Verstehe ich nicht ganz? Na ja, das mit Sonne Neptun ist auf jeden Fall richtig. Aber was Königskonkurrenz in dem Zusammenhang konkret heißen soll, weiß ich nicht. Es gibt keinen König an der WDS, also.... "Venus hat es aktuell auch: Revierkampf." Da ist wenigstens der Neptun noch eine Weile weg und was heißt Revierkampf hier?? Zum Mond: Ganz Münchernisch: Anlage Herr von 1 in 9, Pluto: Eine Ideologie wird quasi ins Philosophische transoprtiert und beherrscht vom Mond in 3 realisiert. Der wiederum vom Saturn beherrscht landet in 10, wird maßstäblich. Kann man von den WDS sagen. Das ganze hat auch eine reformerische Note mit Sonne Herr von 10 in 10 durchaus erfolgreich Bei GZH deutlicher. Mond in den GZH in 4 beziehe ich eher auf die aufgewühlte Situation 1919. So jetzt aber: Der laufende Uranus marschiert auf den DC zu und ins Quadrat zuMond Opp Mars JUppi Neptun. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. Das letzte Mal, wo der Uranus an der Stelle stand sind die WDS verboten worden, Nazizeit. Sepp
Zitat von sepp im Beitrag #4@ Theresa: Edit: Der laufende Uranus steht grad im Quadrat zum Sa-Ur und hebt damit die bisherige "Scheinharmonie" auf. Verstehe ich nicht ganz?
Hallo Sepp,
Das hab ich ausgebessert - der T-Uranus steht im Spiegel zum Sa-Ur
Die Königskonkurrenz haben sie wohl mit dem Staat, der ja schon immer einen kritischen Blick auf die Waldorfpädagogik geworfen hat. Deshalb unterwerfen sie sich gerade der Mehrheitsmeinung, um nicht anzuecken und selber in die rechte Ecke geschoben zu werden. Es gibt doch da ein paar zweideutige Aussagen von Steiner die "Rassenkunde" betreffend.
Der Mars steht in Opp. zur Venus und aktualisiert damit den Revierkampf - so war es gemeint.
ZitatSepp: So jetzt aber: Der laufende Uranus marschiert auf den DC zu und ins Quadrat zuMond Opp Mars JUppi Neptun. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. Das letzte Mal, wo der Uranus an der Stelle stand sind die WDS verboten worden, Nazizeit.
"Die Königskonkurrenz haben sie wohl mit dem Staat, der ja schon immer einen kritischen Blick auf die Waldorfpädagogik geworfen hat. Deshalb unterwerfen sie sich gerade der Mehrheitsmeinung, um nicht anzuecken und selber in die rechte Ecke geschoben zu werden." Jein, müsste man viel dazu sagen, ich halte es eher für ein komplementäres Fluchtsystem für Besserverdienende, in der Praxis. Mag in den 50-er, 60-er Jahren noch anders gewesen sein. Klar, die WDS befinden ssich zwischen einem Rock und einem Hard Plase. Wenn sie "rechte Kinder " (Schwachsinn!!) nehmen heißt es, sie sind eine Erzieungsanstalt für völkische Reichsbürger, wenn nicht dann Sippenhaft.. Apropos Kinder: Mond eher für Babys, Schulkinder Merkur, zumindest nach Waldorfansicht, auch nicht ganz unlogisch. Sepp
Apropos, eine technischeFrage: "Der erste Versuch eine Sommerzeit einzuführen, wurde 1916 im Deutschen Kaiserreich gestartet. Drei Jahre lang stellte man die Uhren von Ende März bis Ende September eine Stunde vor. Doch 1919, zu Beginn der Weimarer Republik, wurde diese Regelung wieder rückgängig gemacht. Auch während der Anfangsjahre des Dritten Reiches behielt man das ganze Jahr die Mitteleuropäische Zeit bei." War jetzt 19 Sommerzeit oder nicht? Sepp
Der Plutus in 9 passt schon sehr gut: Bildhaftigkeit, im Krebs Betonung der Emotionalität im Unterricht, das Erbe: Die Erzählstoffe, die Fixierung auf histroische Texte, das Memorieren, Mond, die Bewegung, Tanz, Eurytmie, wenn ein bißchen plutonisch sein darf Schon irre, was einem da einfällt . Haus 3 ist u.a. Schule, sagt man ja manchmal und 9 Uni. Steiner sah die WDS als Vorläufer eines neuen Unisystems. Grübelnd Sepp
Zitat So jetzt aber: Der laufende Uranus marschiert auf den DC zu und ins Quadrat zuMond Opp Mars JUppi Neptun. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. Das letzte Mal, wo der Uranus an der Stelle stand sind die WDS verboten worden, Nazizeit. Sepp
Hallo zusammen,
Wegen dem kommenden Transit des Uranus auf dem Ma-Ju-Ne-Mo:
Ob die Muslimbrüder zwischen Theosophie und Anthroposophie unterscheiden?
ZitatWie al-Bannā in seinen Memoiren schreibt, war er empört über die Freigeisterei (ilḥād) und Zügellosigkeit (ibāḥīya), die sich nach dem Ersten Weltkrieg in Kairo verbreitet hatte. Besonders entrüstet war er über die Aktivitäten der Theosophischen Gesellschaft, die in Kairo eine Akademie eröffnet hatte. Hier griffen, wie er schreibt, Muslime, Christen und Juden in Reden und Vorträgen die alten Religionen an und verkündeten eine neue Offenbarung. Als Reaktion darauf suchte al-Bannā den Kontakt zu islamischen Aktivisten und Publizisten wie Muhibb ad-Dīn al-Chatīb, der 1926 die Gesellschaft der muslimischen jungen Männer gründete.
Die DITIP Moscheen gehören zu Erdogan und der wiederum zu den Muslimbrüdern …
ZitatMuslimbrüder - Wikipedia: Al-Banna formulierte die Grundüberzeugungen der Muslimbrüder in fünf Sätzen: „Gott ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Dschihad ist unser Weg. Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch.“ Diese Leitsätze verwenden die Muslimbrüder bis zum heutigen Tag als Motto.
Mars-Jupiter-Neptun im Löwen krieg ich nicht leicht interpreitiert. Jupiter-Neptun gleich idealistisch religiöse Komponente mit individualistische Orientierung: sozusagen Philosophie der Freiheit. Aber Mars dabei? Der Uranus spiegelt GZH- mäßigauf den AC, also schon päd. "Revolution". War ja erst als Arbeiterschulegedacht. Aber die .....Arbeiterpartei hat ihr dann den Garaus gemacht. Zuviel Individualismus, hat Heydrich moniert. Sepp
hier noch eine zusammenfassende Betrachtung zum Zeitbild der Waldorfschulen:
Worum geht es?
* Spitze H11: Primär: Das Erschaffende mit dem Realen verbinden in den Anpassungsprozessen des Lebens. (Jungfrau Spitze H11-Sonne-Venus) Spiegelpunkt Pluto H9: Das Geschehen ist weltanschaulich geprägt.
Sekundär: eine Schule (Merkur-Saturn im Zeichen von H11, der Steinbock in H3), bei der eine formale, ästhetisierende Form gepflegt wird, um Unvereinbarkeiten zu überbrücken. In der Schule die Aussteuerung des Lebenstriebes (Jungfrau), weltanschaulich gebunden (Pluto Spitze H9), in einer geschlossenen Gemeinschaft (Venus-Pluto), das Erschaffende mit dem Realen verbindend (Sonne-Venus)
Die Schule beinhaltet Leitlinien der seelischen Entwicklung (Verbundsführer Krebs in H8), um über die Anschauung (Haus 9), grundlegend (MC 15 Löwe) das Leben und seine Anpassungsvorgänge dem Ursprünglichen zuzuwenden (Jungfrau H11).
Wenn man mit einem schon vorgegebenen weltanschaulichem Erbe startet (Pluto im Verbundsführer Krebs), ist der Anspruch, das ursprünglich Schöpferische zu erfahren, sehr belastet. Das wäre eine ähnliche Problematik wie die von Kirchen. Um dieses Paradox auszugleichen wird Saturn-Uranus sinnvoll, als Überbrückung des Unvereinbaren.
weitere Sicht auf die Veranstaltung: die Eröffnung startet mit einer Weltsicht, Philosophie, die eine ideologische, leitbildhafte ist. Das Geschehen ist maßstäblich für einen größeren Bereich, es geht um Grundsätzliches, Übergeordnetes, nicht um Kleinigkeiten. Man ist aber vorsichtig, lotet die jeweils sich ändernden Umstände aus, paßt sich an. Es herrscht von Beginn an ein Clanszwang. Gemeinschaftliche und Angelegenheiten von Clans bestimmen auch das, was auf der öffentlichen Bühne erscheint.
Junges Leben, etwa Kinder, betreffen Themen wie Aufregung, Jähzorn, Revierkämpfe mit dem gleichen Geschlecht, auf großem Fuß leben, gegebenenfalls auch Tendenzen zu Esoterik.
An Transiten sieht man einen Saturn etwa seit Februar 2018 über den Aszendentenherrscher pendelnd. Außerdem ist seit etwa 2017 der Neptun in Opposition mehr oder weniger eng über die Sonne pendelnd. Beide gehen ans Eingemachte. Denke allerdings nicht, daß es das Ganze in den nächsten Monaten zerreißt.
Das Thema interessierte mich aus traditioneller Sicht - d.h. für mich auch GZH. Knapp gefasst: Herrscher von eins in 10 im Löwen - und das gesamte 10. -Haus ist massiv besetzt. Also, da besteht schon ein massiver Geltungsanspruch. Ganz wichtig: Konj. in 10, d.h. Konj. Herr von 1 und 5. Und steht stark: in der Sektion (Tagesplanet im männlichen Zeichen im Eckhaus) - und: er ist "Speerträger" der . (Speerträger: Tagplaneten im östlichen heliakischen Aufgang - d.h. gehen am Morgen vor der Sonne auf. Abstand: mindestens 15, max. 90 Grad der vorausgehend.) Das "Ich" der Schule wird von einem starken gestalterischen Bikldungsimplus getragen, keine Frage. Der ist in den GZH in IV - also das ist doch recht deutlich Waldorf-gemäß, diese seelische Schale, die da aufgehalten wird (ich hoffe die Metapher ist nicht allzu schräg). Was nun wirklich ungewöhnlich ist: - sind alle peregrin.
Peregrinität bedeutet nicht zwangsläufig deutliche Schwächung - ich weiß, dass ich da nicht ganz im Einklang bin mit dem was gemeinhin gesagt wird. Wenn Schwächung, dann eben aufgrund des "Fremdseins". Nicht ganz von dieser Welt ? Auf der Wanderschaft, der Pilger....
Das Hepta-Lunar, also Siebenjahresbild mittels Potenzierung des lunaren Jahresbildes. Scheint mit durchaus angebracht bei einer Schule - das Lunare.
Das ist die Zeit von 2017-2024. Und da ist unübersehbar, dass da Neuformierungen, zumindest Neureflexionen kommen: Ein kalter am AC - und da das auf/um 2 Grad ist, verweist das schon auf Stabilitätsprobleme. auf dem ersten Grad , kardinaler Wechsel, in der gilt es eine neue Balance zu finden. Die Schule hat ein Image-Problem - ich bleibe "traditionell": in VII ist zwar auch hier Speerträger, aber nun im Exil. Und aus 12 kommend auf einem potentiell desaströsem Grad - 16,x . Der - ausgerechnet der - abgehängt, irgendwie traurig.
Das zweite Septar zeigt auf, wie man in der Realität reviermäßig verankert ist. Man kann die Septare auch im 7-Jahres-Rhythmus durchgehen. Außerdem wäre das Radix der Waldorfschulen in diesem Rhythmus bereits durchlaufen, so daß man nun mit dem 2. Septar weitermachen könnte.
Im Vergleich mit dem 30er Jahren ergibt sich folgendes Bild:
Ich halte im Zuge einer zu erwartenden Wirtschaftskrise nicht für undenkbar, daß diese Schulen wieder geschlossen werden.
Der AC zeigt auf, daß der Steinbock den Wassermann überlagert und die entsprechenden Sa-Konstellationen in Haus 8 sozusagen steckenbleiben (H.v.8 in 8) - eigentlich ein Filioque-Thema, wo der Sohn vor den Hlg. Geist gesetzt wird.
Dies bringt der Schütze zum Ursprung und reicht es mit dem Jupiter nach sieben in die Gegenwart der Kinder (DC Krebs).
Als die Schulen geschlossen wurden, wurde in etwa der Mars Anfang Schütze erreicht --- der Mars gilt als der Rächer des Neptuns (H.v.2). Diesen finden wir ebenfalls in sieben im Spiegel zum IC: rien ne va plus.
An eine Schließung in derArt der Nazizeit glaube ich nicht, aber ich kenne die Szene einigermaßen. Meine Analyse: Folgen einer Overexpansion mit Qualitätsproblemen. Vor allem in der Lehrerversorgung, da tritt jetzt der Staat, der früher eher Lieferant war als potenter Konkurrent auf. Ideologisch: Zerrissen zwischen Wohlfühlliberalismus und Schneeflockenpädagogik und den oft doch recht knackigen Aussagen STeiners. Dabei meine ich nicht die langsam schon langweiligen und aus dem Zusammenhang gerissenen Rassismuszitate. Interessant: Stiner sagte mal, nach 100 Jahren sei der Drive aus einer Bewegung raus. Er arbeitet mit 33, 66 und 100-er Rhytmus. Tschja, nächstes Jahr haben wir 2019. 100 Jahre nach Gründung. Sepp