M.E, zu wenig wahrgenommen: die Aussagefähigkeit progressiv wirkender Eklipsen. Sie können sich im individuellen Leben einstellen - dies allerdings ist eher selten, wenn überhaupt wird sich wohl nicht mehr als eine Eklipse auf diesem Wege im Leben manifestieren. Bei langlebigen Phänomenen - Institutionen, Staaten.... dagegen werden sich früher oder später auf progressivem Wege Eklipsen Geltung verschaffen.
Die Mondeklipse vom 23.01.1777, berechnet auf den Gründungsort der USA, erlangt progr. Wirksamkeit in/um 1979, geht man vom 4.7.1776 aus - wobei man hier ein längeres Wirken annehmen kann. Dies war die Zeit des heute hochgeachteten, damals wenig glückhaften Präsidenten Jimmy Carter. 1979 wurde für ihn und die USA zum Krisenjahr - es war das Jahr der Konfrontation mit dem Iran, der den über Jahre von den USA protegierten Schah vertrieben hatte. Auf dem Höhepunkt der Krise erfolgte die über Monate sich hinziehende Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran - , man wird sich erinnern - für Carter eine Demütigung, wie sie ein US-Präsident nach 1945 nicht erlebt hat(te). Die nachfolgende Wahl verlor Carter, es kam dann R.Regan ins Weiße Haus.
Der VM auf der Achse mit der und der in 7 im T- (in 7 in den GZH) - ein deutlicher Hiweis, dass es hier um die Staatsautorität als Ganze ging. Eine echte aggressive Herausforderung - steht im - Dekanat und, wichtiger in den Grenzen des . Hilfreich war wohl die erhöhte - am Ende verhinderte die Diplomatie Schlimmeres - aber diese steht im Spiegel auf dem Grad um die 17 - dort auf/um 17 Grad , stand 1979 der laufende .
Geht man vom Verfassungshoroskop Polens aus - das vom 3.5.1791, siehe den entsprechenden Thread in diesem Forum - dann erlangt das nachfolgende Horoskop der totalen Sonnenfinsternis vom 27.9.1791 ca. 1938, kurz vor Beginn des II. WK, seine spezifische Wirksamkeit.
Ein solches progr. Eklipsenhoroskop wirkt über Jahre, so auch hier. Der im Fall in Konj. mit dem abst. MK - "das Massenschicksal" als Spannungsherrscher des Gesamtbildes. Er herrscht indirekt auch über die Eklipse selbst, da diese in seinen Grenzen steht (die Grenzen wurden von den "Alten" was die Wirksamkeit angeht, in der Stärke fast dem Domizil gleichgesetzt - die Erfahrung bestätigt dies mit Nachdruck). Im Herbst 1944 kam es zum Warschauer Aufstand - die Stadt wurde fast ganz dem Erdboden gleichgemacht. tr stand da auf dem des Eklipsenbildes.
Zitat von Klaus im Beitrag #2(die Grenzen wurden von den "Alten" was die Wirksamkeit angeht, in der Stärke fast dem Domizil gleichgesetzt - die Erfahrung bestätigt dies mit Nachdruck).
Hallo Klaus,
hast du für deine Feststellung hinsichtlich der angeblichen (fast) Gleichseztung der Stärken in der Wirksamkeit von Grenzen und Domizilen ein Zitat von vielleicht einem der Alten zur Hand?
Hallo JZM, da komme ich in ein wenig Verlegenheit - ich habe dies bei R.G.Brand ("Matrix des Himmels") gefunden. Vielleicht waren nicht alle der "Alten" dieser Ansicht. - Die Aussage findet sich aber auch bei Martien Hermes ("Die Lebenslinie im Horoskop", S.77), aber er nennt keine Quelle. - Beide sind gewiss gute Kenner der Materie und werden dergleichen nicht aus der Luft greifen. - Da wir hier nicht im "Traditionellen Forum" sind - das Thema der "Grenzen" wird ja nicht jeder kennen: In den Abbildungen sind die Grenzen nach Dorotheus von Sidon angeführt, die von Ptolemäus weichen davon ab. Im Mittelalter hat man aber, nach allem was ich weiß, wieder die traditionellen von Dorotheus v.S. genommen. Gruß, Klaus
Wir haben sicherlich die Gelegenheit, auf die vermeintliche Gleichsetzung der Stärken irgendwann noch einmal zurückzukommen.
Hinsichtlich der Grenzen bin ich sogar der Ansicht, daß die Grenzen des Ptolemäus, nachdem er sie der Welt einmal geschenkt hatte, zwar von sämtlichen Autoritäten, sozusagen aus Pietät oder als Referenz vor dem Fürsten der Astrologie, aufgeführt, aber nicht angewandt wurden. Man war sich einig, Profis verwendeten nicht die ptolemäischen, sondern die 'anderen, die richtigen'.
Lilly war dann der erste - oder auch nur einer der ersten(?) - der dann auf die ptolemäischen Grenzen zurückgriff, und ihm folgend dann alle, oder zumindest die meisten, Engländer des 17. Jahrhunderts. Sie verwendeten diese dann zusammen mit den, im Vergleich zum Original leicht verschobenen, und daher auch nur so genannten, 'ptolemäischen Würden'.
... nicht so vertieft in die Lehren der Alten, frage ich mich, ob die Dorotheus von Sidon Grenzen, denen der ägytischen Temini entsprechen, oder ob es sich um eine andere Einteilung handelt.
Gibt es Listen?
Ungebildet auf den Schlauch stehend glomph
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Ja, die Grenzen von Dorotheus sind die ägyptischen. - Die Abweichungen bei Ptlolemäus sind "ab-wegig". Sehr interessant sind die inneren Strukturen der Ordnung der Grenzen - siehe die Graphik im obigen Link.
Ich kann natürlich auch von den Großen Konjunktionen ausgehen-z.B. von derjenigen des 31.12.1980, 21:26 GMT - der Wechsel ins Luftelement, auf gut 200 Jahre wirksam. Dann stoßen wir für den 4.2.1981 auf eine Eklipse, die progressiv 2015/16 wirksam wird. Hier auf Rom bezogen - eine Folge der Eklipse war damals das Attentat auf den Papst (13.5.1981-durch den Türken Agca). Es wird sich gewiss lohnen, diese progr. Eklipse näher im Auge zu behalten, spezisch .
Zitat von Klaus im Beitrag #7http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Grenze
Ja, die Grenzen von Dorotheus sind die ägyptischen. - Die Abweichungen bei Ptlolemäus sind "ab-wegig". Sehr interessant sind die inneren Strukturen der Ordnung der Grenzen - siehe die Graphik im obigen Link.
Grüße, Klaus
Vorsicht ist indessen bei dem Ablesen der Tabelle geboten!
Etwa Widder: 1°-6° und folgend 7°-12°, 13°-20°, usw. ist so zu lesen, daß bis 6° Jupiter herrscht. Ab der kleinsten verwendeten Recheneinheit, z.B. Minuten, dann also ab 6°01´, die Venus bis 12°. Die folgenden Grenze von Merkur beginnt dann auch nicht etwa bei 13°, wie in der Tabelle angegeben, sondern bereits bei 12°01´.
Folgerichtig enden die Grenzen von in den Fischen dann auf 30° und die Grenzen von im Widder nehmen ihren Anfang nicht erst bei 1°, wie die Tabelle suggeriert, sondern bei 0°01´.
Hallo JZM, das Thema der sek.progr. Mondphasen hat D.Rudhyar ausführlich dargestellt - in dem so wichtigen Buch "Der Sonne-Mond-Zyklus". Letztes Beispiel oben: Ausgangspunktist der 31.12.1980 - am 4.2.1981 dann die Eklipse. Die wird nach gut 35/36 Jahren fällig - man sollte da nicht auf ganz exakte Werte schauen, oft setzen die Mondphasen mit zeitlicher Verzögerung ein. Auf die betreffende Mondphase wird dann das Horoskop erstellt, in diesem Fall eben auf die exakte Eklipse.
Es ist eben ein Zeitpunkt, der auf progressivem Wege angetroffen wird - und damit "konserviert", quasi vergrößert wird. Siehe das erwähnte Buch von D.Rudhyar. Grüße, Klaus
ZitatJa, die Grenzen von Dorotheus sind die ägyptischen. - Die Abweichungen bei Ptlolemäus sind "ab-wegig".
... da bin ich ja beruhigt, alles richtig im Kopf und Programm.
Auch den Hinweis von JZM mit der Rechung war bekannt. Ähnliches findet sich auch in den Gradlisten, wie etwa den sabischen Symbolen.
Merkregel: Der 1. Grad geht von 0.00 - 0.5959999999.......
glomph
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Noch ein Beispiel - ausgehend von der Coniunctio Maxima 1603 (18.12.), die auf gut 800 Jahre alle nachfolgenden JU/SAT-Konjunktion regiert. Die Eklipse vom 22.10.1604 war eine totale, sie erlangt am Vorabend des I.WK ihre Wirksamkeit. Hier beide Horoskope für Berlin. Der AC der Eklipse auf 28 , nach Döbereiner (als Spiegel auf 2 ) ein Grad mit -Qualität. Ein scharfes , mit der im Spiegel auf den ersten Grad = MC. in der Funktion von Spannungsherrschern allein über dem Horizont.
Als der I.WK begann, stand tr auf dem AC, tr opponierte den der Eklipse, desgleichen .
Diese Eklipse ist auch deswegen so bemerkenswert, weil sie sich zeitgleich mit der wohl "prominentesten" Supernova-Explosion ereignete, die im Oktober 1604 zu beobachten war. Ihre Helligkeit war zeitweise stärker als die des .
Zitat von Klaus im Beitrag #14Es ist eben ein Zeitpunkt, der auf progressivem Wege angetroffen wird - und damit "konserviert", quasi vergrößert wird. Siehe das erwähnte Buch von D.Rudhyar. Grüße, Klaus
Hallo Klaus,
danke für deine Antworten bisher. Ich werde also möglicherweise selber nachlesen, wenn ich denn das Buch besitze.
Etwas enttäuscht bin ich aber doch, daß du eine Technik, die du ja selber für unterschätzt, mit anderen Worten für wenig verbreitet (vielleicht auch für weithin unbekannt) hältst, nicht mit ein paar Sätzen vorstellst.
Dieses Forum sollte doch - zumindest auch - dem Austausch dienen.
ZitatJa, die Grenzen von Dorotheus sind die ägyptischen. - Die Abweichungen bei Ptlolemäus sind "ab-wegig".
... da bin ich ja beruhigt, alles richtig im Kopf und Programm.
Auch den Hinweis von JZM mit der Rechung war bekannt. Ähnliches findet sich auch in den Gradlisten, wie etwa den sabischen Symbolen.
Merkregel: Der 1. Grad geht von 0.00 - 0.5959999999.......
glomph
Hallo Glomph,
nur sollte man bedenken, daß Lilly, seine Zeitgenossen und noch heute alle ihm folgenden Stundenastrologen nicht nur die Grenzen, sondern auch die übrigen Würden nach Ptolemäus anwenden, wenn auch letztere in etwas abgewandelter Form.
Und ist das nicht auch alles so in deinem Programm?
Zitat von JZM im Beitrag #17 Etwas enttäuscht bin ich aber doch, daß du eine Technik, die du ja selber für unterschätzt, mit anderen Worten für wenig verbreitet (vielleicht auch für weithin unbekannt) hältst, nicht mit ein paar Sätzen vorstellst.
Hallo JZM, ich habe das schon mehrfach getan... aber OK ... Es ist doch denkbar simpel: Ich schaue mir an wann sek.progr. exakt das mich interessierende "Ereignis" erreicht wird, dann mache ich da ein minutengenaues Horoskop. Das kannst du auch mit jedem Individualbild nachen: Du schaust dir an, wann sich die Mondphasen nach der Geburt einstellen- also Halb-, Voll-, und Neumonde. Angenommen jemand ist am 17.7.1954 geboren, in Hamburg (A.Merkel). Der erste der Geburt nachfolgende NM war am 29.7. um 22:19 GMT - AC 20 . Dieses Horoskop setzt ein sek.progr. etwa 12 Jahre nach der Geburt. Dieser NM hat einiges zu sagen über die kommenden Jahre. Ca 7 Jahre später dann der erste zunehmende Halbmond, dann der Vollmond. Spätestens der VM erbringt dann eine "Revision" des NMs. Der dem 29.07. folgende NM war der vom 28.8. - hat den AC Konj. im AC - das passt durchaus, wenn man sich das Gesamtbild anschaut. Dieser 2. NM setzt ein mit ca. 42 Jahren - man sollte dabei berücksichtigen, dass die wirklichen Folgen oft erst zeitversetzt nach 2,3 Jahren eintreten - es ist ja auch so, dass man die neue Mondsichel erst 2-3 Tage nach einem NM sieht. Am 12.9.1954 dann der nachfolgende VM - mit der in der und in den
Man könnte das ja einmal an einem Beispiel exemplifizieren.
Merkregel: Der 1. Grad geht von 0.00 - 0.5959999999.......
Das ist auch nur bedingt - weil nur heutzutage - zutreffend.
Wenn du die Tabellen ansiehst, wird das deutlich. Wir würden doch heute eigentlich nie sagen, das die Fische bis 30° Fische reichen. Für uns fängt der Widder bei 0° Widder an, weil die Fische bei 29.29´enden, und auf einem Punkt nicht zwei Planeten herrschen sollen.
Zu den Zeiten, als die Grenzen eingeführt wurden, rechnete man nicht mit 0 oder mit "nichts".
Daher hörten die Fische bei 30° auf, und der Widder fing dort an, wo ihn die kleinste Einheit der gewählten Rechengröße, z.B. 1 Minute einfing, also bei 0°01´.
War nur irritiert, weil bei Dorotheus von Sidon Grenzen, da kriegte ich die Kurve nicht.
Ob der 1. Grad erst bei °01 für die Alten begonnen hat? Ich weiß nicht, aber ist auch nur ein praktischer Fall bekannt? Sonst spielt es keine Rolle.
LG glomph
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.... die Stellung des prog. Mondes in den r Häusern zu beachten, daß mache ich schon lange.
Blick auf die Mondphasen auch.
Auf die möglichen Eklipsen zu achten, ist mir bisher entgangen.
Danke Klaus.
Lg glomph
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Hallo Glomph, das lässt sich übrigens auch gut auf die Epochenhoroskope anwenden, die ich hier mitunter einbringe (ich meine die auf den chin. Kalendern beruhenden).
Nachfolgend noch ein Beispiel, diesmal eine Person - J.F.Kennedy.
Kennedy wurde am 29.05.1917 geboren - die Eklipse wird also ab ca. 1953 wirksam. Der AC der Eklipse ist identisch mit dem der USA (4.7.1776) - auch der Tag (allerdings ein Grad davor). Das Beispiel zeigt, dass - natürlich - nicht jede Eklipse, die einem sek.progr. mit auf den Weg gegeben wird, augenblicklichesUnheil bringt. Schließlich ging es ja in der Karriere Kennedy in den Folgejahren steil nach oben. Aber zunächst gab es schwere gesundheitliche Probleme - da zeigt sich deutlich die Wirkung der Eklipse: Kennedy hatte gravierende Probleme mit dem Rücken (primär infolge einer Kriegsverletzung), musste 1953 länger ins Krankenhaus und fortan an Korsett tragen. Zudem kam eine Dauermedikation, welche, wie man heute weiß, schwere Nebenwirkungen mit sich brachte. Siehe zum Thema "Beschwerden"/"Krankheiten" auch in Konj. - mit als Regent über 6. im Geburtsbild auf 3,x - nun hier in der Eklipse auf 4,x Grad - wie oft zu sehen ein "Crash"-Grad.
Beim Attentat von Dallas stand tr im fast bogenminutengenauen zum der Eklipse.
Da die Eklipse den AC der USA hat, würde ich ihre Auswirkungen nicht auf die Person Kennedys und seine gesundheitlichen Probleme beziehen, sondern auf die USA selber. Besonders bezüglich der eigentlichen Hintergründe des Mordes an Kennedy. Der Mars der Eklipse ist fast identisch mit dem Sonnenstand Kennedys.
Die Eklipse ist auf beide zu beziehen - primär aber auf Kennedy, denn sie steht in der Sequenz seiner individuellen progressiven Mondphasen. Für die USA wirkte die Eklipse in direkter Weise - nämlich 197 - Jahr des Eintritts des Landes in den I WK. Natürlich aber stellt die Ermordung eines Präsidenten einen Angriff auf das Land selbst dar. Grüße, Klaus