Voilà - ich habe die Zeit 7:58 MEZ genommen - bestätigt in den Medien. Nicht ganz unwichtig: zwei Minuten danach wechselt das Navamsa. (Ayanamsa Krishnamurti)
AC Bharani - regiert von Yama- Gott des Todes. SA aspektiert Haus 5 mit RA/MO/JU - die Handschrift des Islamismus. Und MA aspektiert Ketu. Vielleicht schreibst du ein paar Zeilen? Grüße, Klaus
Mars aspektiert auch Haus 3 in den Zwillingen und steht im Navamsa in 3 im Fall (Verkehr? War ja ein Anschlag auf einen Flughafen). Venus ist doppelter Killerplanet, aspektiert Mond Rahu in 5 - action directe schließe ich. Saturn Herr von 10 und 11 in 8. Einfluß auf die Regierung? Sonne im 8. vom Mond,ein bißchen viel Haus 8-Übeltäterei. Im Navamsa Herrscher von 12 in 4, dessen Herr wieder davon in 12 (Mars). Soviel erst mal. Das Rasi scheint mir sehr plastisch. Grüße, Sepp
Hallo Sepp, das Rasi ist in der Tat sehr plastisch - wie denn überhaupt die indischen Horoskope meist doch klar nachvollziehbare Strukturen aufzuweisen haben. Übrigens: Mars im Navamsa ist im Exil, nicht im Fall - wobei das Thema Exil in der indischen Tradition nicht vorkommt. Ein Planet im Exil stärkt das ihm gegenüberliegende Haus - d.h. das eigene Domizil. Im Fall im Navamsa steht der Mond. Geht man vom Mond aus - ist im Indischen ja zu empfehlen, dann gilt auch da: Regent über Eins in Haus acht. Und dann ist da mit Jupiter beim Mond eine Rezeption 1-8 gegeben. MA/SA sind vom Mond aus in 4. Das Mondbild ersehint mir mindestens so stark wie das Ausgangsrasi.
Man achte auch auf die Nakshatras von MO/Rah und Venus! Venus ist Maraka - und sie beherrscht das Mondhaus von MO/Rahu! Und steht in Konj. mit dem potentiell sehr rabiaten Nakshatra Purva Bhadrapada. In der Tat, da lohnt ein näheres Hinschauen. Grüße, Klaus
Hallo Elisabeth, deine Anfrage hat ihr gutes Recht. Sepp hat hier im Unterforum für traditionelle Astrologie ein indisch-vedisches Horoskop eingebracht. Die indische Astrologie gehört ins Spektrum der traditionellen Astrologie. Insofern hat das zunächst schon seine Richtigkeit. - Doch spätestens dort, wo spezifische Termini ins Spiel kommen, wird's für "Außenstehende" schwierig. Man steht da ein wenig vor einem Dilemma - soll man dann diese Zusammenhänge weitergehend erläutern?
Vielleicht wäre ein Unterforum "Jyotish" - das ist ja eigentlich der korrektere Name - anzudenken. Erfahrungsgemäß aber zeigt sich dann, dass der Kreis der "Kenner" und Interessierten klein bleibt. Schwierig...
Zum Begriff "Dasa" (mitunter auch "Dasha": das sind die indischen planetaren Rhythmen - die gibt es in diversen Formen. Das wichtigste Dasa-System ist das Vimshottari-System. Wenn von indischen Dasas die Rede ist, dann fast immer von den Vimshottari-Dasas. Sie umfassen 120 Jahre - wobei die Dauer der Einzelphasen (mitsamt ihren Unterphasen) sehr verschieden ist. http://www.galacticcenter.org/main/artic...sha-system.html
Ich bin aber mit Blick auf Seppls Überlegung ein wenig skeptisch - was die Frage angeht, ob man da auf das Thema "Brüssel" Dasas ansetzen kann. Wäre jedenfalls eher ungewöhnlich.
Tatsächlich schwierig, die indischen Begriffe zu erklären. Was mich an der indischen Astrologie fasziniert, ist, dass häufig unglaublich plakative Bilder entstehen, auch in vorliegenden Fall. Das mit den Dasas war nur eine ins unreine gedachte Idee. Andererseits gibts doch Ereignisse, die in gewisser Weise Geburtssituationen für gesellschaftliche Veränderungen darstellen und in der westlichen Astrologie selbstverständlich auf Langzeitwirkungen befragt werden. Warum dann nicht in der indischen? Aber wie gesagt, das müsste man erforschen und dazu reichen meine Kapazitäten nicht. Auffallend nur, dass da ein Wechsel von dem lange wirkenden Venusdasa (20 Jahre) zu dem relativ kurzen Sonnedasa vorliegt (6 Jahre) Also nix für ungut, Sepp
Zu der intensiven Verbindung von Haus 1 und 8 in dem Horoskop ein kurzes Zitat zur Bedeutung. Die ist weitgehend identisch mit unserer Auffassung von Skorpion und Haus 8. Sepp
The 8th house of birth charts represents:
8th house of birth charts explores the reason of death
It depicts the difficulties and obstacles an individual would rebel with to save his life.
It represents the person's interest in deep studies and research
Eighth house of birth charts shows the longevity or span of the life a person
This house represents the gains through inheritance
It represents the interest in mysteries and unknowns.
It tell us about some incidences and accidents of the life.
It also represents to some extent the permanent stay in foreign land
It emphasizes on the way and the reason, which would result in his or her confrontation with the lord of death.
Eighth house of birth charts also explains the miseries and predicaments he or she could see in till the last breath.
Von allen Planetenpositionen (und AC/MC) werden ca. 24° abgezogen. Hier eine Leergrafik zum eintragen (von mir erstellt für jeden benutzbar) Das ist zwar eine andere Grafik, als Klaus sie benutzt (weil ich nach einem Buch arbeite, wo diese Grafik angezeigt wird).
Hallo Ursula, es gibt die nordindische und die - von dir eingebrachte - südindische Darstellung. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Im nordindischen System liegen die Häuser fest, im südindischen die Zeichen. Manchmal meine ich: warum nicht einfach die GZH siderisch nehmen und die Kreisform wählen? Tun übrigens recht viele inzwischen.
Zum Ayanamsa-Wert -"24 Grad" sagst du. Da müsste man etwas genauer sein: a) es gibt da etwas unterschiedliche Werte, die z.T. nicht unerheblich differieren. Der sehr bekannte indische Astrologe Raman benutzte einen Wert, der um ca. einen halben Grad von dem "offziellen" Lahiri -Wert abweicht. Der Lahiri-Wert ist derjenige, den die meisten Inder verwenden. (Ich bevorzuge den Krishnamurthy-Wert, da ist die Differenz zum Lahiri-Wert eher gering.) Die "24 Grad": das ist in etwa der derzeitige Wert. Man kann etwas vereinfachend sagen, dass der Wert in einem Jahrhundert um 1 Grad wächst (ist ja durch die Präzession bedingt). 1950 lag der Wert (Lahiri) bei recht genau 23,5 Grad. Die Abweichungen sind in der Rege unerheblich, können aber entscheidend sein, wenn es "eng" wird, wenn der AC also siderisch an die Zeichengrenze gerät. Und die unterschiedlichen Ayanamsa-Werte können recht verschiedene Vargas erbringen - also z.B. das oben eingebrachte Navamsa (auch D-9 genannt - Neunerteilung). Spätestens dann sollte man auf der Hut sein.
Noch eines: Birgit/Starfish arbeitet, darin Ernst Wilhelm folgend, seit einigen Jahren mit dem tropischen Tierkreis, auf den sie die indischen Systeme anwendet. - Ich kann dem z.Z. nicht folgen. Da scheint mir dann die Hellenistische Astrologie näherliegend. Alles nicht so einfach. Wie schön war's doch vor langen Jahren, als man mit der Astrologie begann. Da ahnte man ja nicht, in welch komplexe Welt man sich da hineinbegab...
Du - und Sepp - bist schon länger in diesem Zweig der Astrologie unterwegs. Ich hab mich mal gerade durch ein Buch gelesen und finde es für "Nichtinder" erst einmal wichtiger, das System zu verstehen. Die nicht wenigen Begriffe unterzubringen ist auch nicht ganz einfach und es ist fraglich, ob ich mich dafür erwärmen kann.
Die Dashas sind Unterteilungen innerhalb 120 Jahren mit Jahresherrschern (von 6 - 20 Jahre für bestimmte Planeten) ähnlich den Firdarias mit seinen Unterphasen. Ich behaupte mal, dass Birgit das sehr gut erklärt.
Zitat1950 lag der Wert (Lahiri) bei recht genau 23,5 Grad.
In meinem Buch steht 23°05 - aber es ist eigentlich egal, da es erst einmal um das Verstehen geht. Wenn man -wie ihr - präzise arbeiten will, nimmt man die genaue Wertung.
ZitatManchmal meine ich: warum nicht einfach die GZH siderisch nehmen und die Kreisform wählen?