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Leider folgen die Autoren nicht der Definition Lillys (und der hellenistischen, die ich nicht kannte und die offenbar mehr Ähnlichkeit mit derjenigen Lilly's und den 'modernen' Definitionen hat), derzufolge der Mond so lange nicht void of course ist, so lange er sich in Applikation auf einen anderen Planeten oder dessen Aspekt befindet, selbst wenn dieser Planet oder Aspektort sich im nächsten Zeichen befindet.
In der Stundenastrologie stellt Lilly nach wie vor die Referenz für mich dar.
ich fürchte du hast Recht, dein Argument macht die Tabellen doch unsicher.
Die Orben für die Applikation sind die Plantenorben , oder?
Vielleicht bau ich da mal was.
LG glomph
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Zitat von glomph im Beitrag #3Die Orben für die Applikation sind die Plantenorben , oder?
Hallo Glomph,
ja, Grundlage für die Berechnung der Applikation wie auch der Separation sind die Planentenorben.
Die Applikation beginnt, wenn sich die Planeten einander, oder der eine dem Aspektort des anderen, bis auf eine Entfernung der Hälfte der Summe der Orben beider Planeten angenähert haben. Die Applikation dauert bis zur Perfektion der Konjunktion oder des Aspekts beider Planeten an. Sobald sie sich um die kleinste verwendete Recheneinheit von dieser Vollendung entfernen, beginnt die Separation, die so lange andauert, bis sich die Planeten voneinander, oder der eine vom Aspektort des anderen, um die Hälfte der Summen der Orben beider Planeten voneinander entfernt haben.
Zum Beispiel: die Applikation des Mondes zur Sonne beginnt 13°30´vor der Position der Sonne, denn die Summe der Orben von Sonne (15°) und Mond (12°) beträgt 27°, die Hälfte also 13°30´. Die Separation des Mondes von der Sonne endet 13°30´ hinter oder nach der Position der Sonne.
Hallo JZM, genauso hab ichh mir das vorgestellt. Merci!
LG glomph
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Vielleicht ist es für den einen oder anderen im Forum kalter Kaffee noch Weiteres über Aspekte oder Orben zu hören. Folgendes habe ich mir als plausibel und sinnvoll assimiliert:
Orben – Wirkbereiche der Planeten
Grundsätzlich kommen Ereignisse die durch Aspekte anzeigt werden zustande, meist aber nur dann, wenn Rezeptionen zwischen den Signifikatoren bestehen. Beachtenswert ist die Natur der Rezeption. Wann ist nun ein Aspekt erfüllt? Ab welchem astrologischen Moment beginnt sich das zu erwartende Ereignis zu manifestieren? Der Zeitpunkt für das Zustandekommen eines Ereignisses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Reichweite der jeweiligen Wirkkraft eines Planeten nennt der Astrologe Orbis. Der Orbis ist eine kreisförmig zu denkende Reichweite die bei den Planeten unterschiedliche Größen aufweisen. Für gewöhnlich gelten folgende Planeten-Orben: Saturn 9°, Jupiter 9°, Mars 8°, Sonne 15°, Venus 7°, Merkur 7°, Mond 12°.
Die Vollendung eines Aspekt wird erreicht, wenn sich die beiden Radien der Planetenorben berühren, soweit Dariot. Bei Berührung der beiden Orben beginnt der Aspekt wirksam zu werden. Siehe Diagramm:
Die Darstellung oben zeigt, dass sich die Aspektradien nicht berühren und somit hat der herannahende Aspekt noch keine Wirksamkeit.
Nun berühren sich die Aspektradien. Ab jetzt wird der Aspekt spürbar einsetzen.
Entsprechend den oben angeführten Planetenorben ergeben sich für Situation B) folgende Berechnungsformel: Größerer Orbis plus kleinen Orbis dividiert durch 2. Beispiel B): ☉ 15° plus ☽ 12° = 27° : 2 = 13,5°. Sobald der Mond ☽ in den Orbis von 13,5° der Sonne ☉ kommt, beginnt die Konjunktion mit der Sonne. Je näher der Mond zur Sonne desto stärker der Aspekteffekt.
Das Bild zeigt den Mond nun vollkommen im Orbis der Sonne eingeschlossen. Diese Position beider Planeten zeigt die stärkste Auswirkung des Ereignisses.
Die Formel zu Bild C): Größerer Orbis minus kleineren Orbis dividiert durch 2. ☉ 15° minus ☽ 12° = 3° dividiert durch 2 = 1,5°. Sobald der Mond selbst 1,5° von der Sonne entfernt ist steht der Mond voll in der Mitte der Sonne.
Zitat von Franz-Josef Schweizer im Beitrag #7 Das Bild zeigt den Mond nun vollkommen im Orbis der Sonne eingeschlossen. Diese Position beider Planeten zeigt die stärkste Auswirkung des Ereignisses.
Hallo Franz-Josef,
diese Feststellung ist schlicht falsch, denn die stärkste Auswirkung der Konjunktion, ist erst bei ihrer Vollendung oder Perfektion gegeben, d.h. wenn die Zentren beider Planeten, gemessen in ekliptikaler Länge, dieselbe Position einnehmen.
Das ist in der gesamten Astrologie unbestritten.
Erst mit der ungehinderten Vollendung oder Perfektion könnte eine Frage beispielsweise bejaht werden, denn bis zur endgültigen Vereinigung der Zentren der Planeten könnte das Zustandekommen des durch sie signfizierten Ereignisses durch das Eingreifen eines anderen Planeten verhindert werden.
wahrscheinlich warst Du immer mit dem Millimetermaß dabei und hast nachgemessen wie die konjugierenden Planeten standen, als Ereignisse sich ereigneten. Was in der gesamten Astrologie unumstritten ist mag für Dich unumstritten sein, weil es für Dich die Fachleute sind die so etwas sagen. Das ist Modelldenken, eine Hypothese von der man ursprünglich und ursächlich ausgehen kann. Das ist völlig in Ordnung. Dabei sollte man die Wirklichkeit nicht aus den Augen verlieren.
Für mich gilt, solange die beiden Orben einander vollständig aufnehmen, der Zeitraum also in der dies geschieht, wird auch der Zeitraum sein in der sich Ereignisse manifestieren. Manchmal sogar auch außerhalb!!! Deine Sichtweise sei Dir unbenommen. Daher lass mir auch meine! Gruß, Franz-Josef
Zitat von Franz-Josef Schweizer im Beitrag #7 Das Bild zeigt den Mond nun vollkommen im Orbis der Sonne eingeschlossen. Diese Position beider Planeten zeigt die stärkste Auswirkung des Ereignisses.
Hallo Franz Josef,
vielleicht darf ich dich noch einmal daran erinnern, welche deiner Behauptungen ich konkret als falsch bezeichnet habe. Dabei ging es nicht einfach um irgendeine Manifestation von Ereignissen, sondern um die stärkste Auswirkung des Ereignisses, also der Planetenkräfte, die sich als Signifiktoren in Konjunktion oder im Aspekt befinden.
Dazu schreibt Frawley, in Übereinstimmung mit allen übrigen Autoren, daß ein Aspket, der auch nur um eine Minute nicht exakt wird, eben nicht exakt ist und daß das das von ihm vorhergesagte Ereignis nicht stattfinden wird.
Das bedeutet, daß erst die exakte Vollendung von Konjunktion oder Aspeke auch die stärkste Wirkung des Aspekts und damit des Ereignisses darstellt, denn erst durch die Vollendung kann das Ereignis stattfinden.
Allgemeine und unbestrittene Grundlagen der Astrologie als Ansichtssache zu kategorisieren, um nicht die Unhaltbarkeit dessen eingestehen zu müssen, was man "als plausibel und sinnvoll assimiliert", dort, wo es wirklich nichts zu deuteln gibt, ist wenig zielführend und keine tragfähige Diskussionsgrundlage.
Ob du nun aber froh bist, oder nicht, vermag nichts an der Tatsache, zu ändern, daß deine Ausfürungen insgesamt falsch sind, da sie bei den Angaben der Orben den Radius mit dem Durchmesser gleichsetzen.
Bei den Autoren der Tradition, erfolgt die Angabe zur Größe der Orben stets auf den Radius bezogen, was sämtliche Autoren durch ihre Formulierungen zweifelsfrei verdeutlichen. So auch Dariot wenn er beispielsweise sagt, daß der Mond seine Strahlen 12 Grade nach jeder Seite aussendet, und der gesamte Durchmesser 24 Grade umfaßt, und daß die Sonne ihre Strahlen in einem Bereich von 15 Graden nach jeder Seite wirft, sodaß der Gesamtdurchmesser ihrer Strahlen 30 Grade beträgt.