Das für den 1.10. angesetzte Referendum ist seitens der Zentralregierung für illegal erklärt worden. Man darf gespannt sein, was am 1.10. passieren wird. Auf keinen Fall wird Madrid das Ergebnis akzeptieren. Dem Vernehmen nach ist keineswegs sicher, dass die Mehrheit der Menschen in der Region die Abspaltung will. Aber: zur Abstimmung werden hauptsächlich diejenigen gehen, die die Trennung unbedingt wollen.
Wie das Ganze ausgeht, mag ich nicht prognostizieren. Deutlich aber wird, dass das Ganze bis an die Schmerzgrenze geht.
Das Neunerhoroskop 2 / 2009- 2/ 2018, mitsamt dem Sechserschlüssel:
Zur Sechserdirektion bezogen auf die "Neuner" siehe hier:
Die scharfe SAT/UR-Opposition - Sturz der Hierarchien - nun auf den AC bezogen. Der ist eh durch AC=UR/PL unter Dauerspannung gesetzt - und nun steht UR dir. auf dem MA. Und obendrein die direktive Opposition in der direkten HS MO - MC.
Über den Bezug der "Neuner-Rhythmen" zu den "Sechzigern" habe ich mich an anderer Stelle ausgelassen.
Das Großepochenbild von 1684 (1684-2044) hat ganz offenkundig mundan etliches zu sagen zum Them der nationalen Befindlichkeiten und Aspirationen. Hier für Barcelona - außen das oben eingestellte Neuner-Horoskop.
Die SAT/UR- Opp. hier also achsengebunden. Wo man auch immer hinschaut - der Spaltpilz wuchert allerorten...
Der Fall ist eh einer von generellem Interesse, über Spanien hinaus: Wie schon gesagt ist die Mehrheit der Katalanen wohl gegen die Trennung - sie würde in der Tat Probleme mit sich bringen: die EU würde ein unabhängiges Katalonien nicht aufnehmen. Symptomatisch, dass derzeit die Krise der Demokratie - weltweit - sich äußert durch die zunehmend stärker werdende Suprematie der Minderheiten.
Klaus, im Fall von Karalonien-Spanien liegt der Hund schon in der Geschichte begraben, nicht zuletzt im span. Bürgerkrieg. Suprematie der Minderheiten, jein. Vielleicht sollte man den Holländern mal erklären, dass sie als alte Nassauer mit Halsentzündung ja eigentlich Deutsche seien. Der Vergleich hinkt nicht ganz, zumindest was die Sprache anbelangt. Sepp
Hallo Sepp, "Suprematie der Minderheiten - jein" Die Minorität ist, da sie sich gegenüber der Mehrheit zu behaupten hat, in einem viel stärkerem Maße energetisiert. Sie gewinnt damit (zunächst) nicht an Quantität, wohl aber deutlich an "Qualität", welche dann - hallo Lenin - wiederum in Quantität umschlagen kann. Da derzeit, unmittelbar vor den hiesigen Wahlen, akut: 3% mehr oder weniger für Merkel wären in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger spektakulär als 3% plus oder minus für die AfD. Eine AfD mit - sagen wir - 15 % schlüge da in der Wahrnehmung deutlich stärker zu Buche als eine CDU mit 38 % . Wenn also - z.B. - die AfD geschätzte 13 - 15 % bekäme, so wäre das ein parlamentarischer Minoritätenstatus - aber "psychologisch" ist das ein massiver Schub. Grüße, Klaus
Halsentzündung: Ein holländischer Freund hat mal scherzhaft gesagt, Holländisch wäre Deutsch mit Halsentzündung. Die haben noch Humor. Was du in Bezug auf die AFD und die 3% sagst ist zweifellos richtig. Aber die Anwendung auf Katalonien leuchtet mir nicht ein. Ich hatte im Studium, Ende der 70-er katalanische Freunde, was die so über ihr Land und Franco berichtet haben, geht doch tiefer. Wenn man in Katalonien von Mehrheiten spricht, muss man die starke, vor allemsüdspanische Binnenmigration in dieses wirtschaftlich starke Gebiet berücksichtigen. Das ist nicht ganz unähnlich wie Südtirol, wo ja auch, vor allem in den Städten viele Italiener leben, die allerdings von der Autonomie auch nicht schlecht profitieren. Die Zerfallstendenzen gibts auch da, auch historisch begründet. Sepp
Ja, die Geschichte... Ich war 1969 in Spanien, blutjung - aber gerade mit 17 Jahren registriert man mehr als mancher der älteren Generation. Das war genau 30 Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges. Da habe ich - sofern da sprachliche Verständigung gegeben war - zwei Versionen gehört: die offzielle (noch lebte Franco) und die so ganz andere Version in Katalonien. Die Wunden sind da nie wirklich verheilt - vor allem auch wurde nie vergessen, dass Katalonien durch Franco jahrzehntelang abgestraft wurde - das war ja die Hochburg und die letzte Bastion der Republikaner. "Die Vergangenheit ist nicht tot - sie ist nicht einmal vergangen." - X-mal inflationär zitiert, dennoch nach wie vor treffend. Grüße, Klaus
Natürlich hat die Anarchie Kataloniens mit der jetzigen Separationsbestrebung nur das separatistische, abtrünnige gemein, dennoch mag der Schatten der Vergangenheit in die jetzige Zeit hineinragen.
Das OG von 1936 mit den Zeitbogensekundär -1 Tag=-84 Jahre. These: -84 aktiviert in der Vergangenheit liegende Anlagen. Hier die Planeten der leichteren Lesbarkeit wegen, ausgeschaltet. (bis auf , damit r s zu sehen ist)
Und der pTH Transit für den 1.10.2017, den geplanten Tag des Referendums.
Transit zu Zeitbogensekundär
t s 0.16 Auf Streit gebügelt t s 0.54 wer das Sagen hat
Transit zu Radix
t r -0.58 Auf Neuanfang hoffend t r 0.30 im Streit t r 0.09 um das Sagen t r -0.01 versagt man schon wieder. (Radixanlage )
t r -0.40 Im ungewissen t r 0.08 und schmerzlich t r 0.08 bleibt das Volk t r 0.30 unterdrückt , oder auf die Kraft des Volkes ist kein Verlass.
Zeitbogensekundär zu Radix
s r 0.03 Es geht um die Sache, wer König ist (3 Bogenminuten!) s r 0.15 und den vergeblich Kampf s r -0.24 und den Kamfp des Volkes
Die Untersuchung des Diada Nacional de Catalunya des „Nationalfeiertag Kataloniens“ wird jedes Jahr am 11. September begangen, im Gedenken an die Kapitulation Barcelonas am 11. September 1714 nach der Belagerung der Stadt durch die französischen und spanischen Truppen von Philipp V., die den Spanischen Erbfolgekrieg abschloss. (Wikipedia)
brachte mit dieser Untersuchungsmethode kein griffiges Ergebnis
LG glomph
___________________________________________________________________ Software etc.www.astroprozessor.eu -> Heimat des Glomph und des astrologischen Lexikons Noch eine Baustelle: www.Sonnenwende-online.eu --> enthält AstroGeo
ZitatEin Horoskop für das moderne Spanien wird oft für die Einweihung von König Juan Carlos am 22. November 1975 aufgestellt, ein Moment, der nicht nur die Wiederherstellung der Monarchie, sondern auch der parlamentarischen Demokratie nach der Franco-Diktatur kennzeichnete. Der kritische Moment scheint um 12:45 Uhr eingetreten zu sein, als der König im Parlament den Treueeid ablegte, obwohl andere unbestätigte Quellen 12:53 Uhr zitieren. Campion,"Das Buch der Horoskope der Welt" (Zweite Auflage), S. 348.
Das ist wirklich die bisher beste Übersetzungsseite, die ich je gesehen habe. (wem die Übersetzung gestelzt vorkommt, das englische Original ist so.) Hier das Spanien Chart mit Zeitbogensekundär -84
Der MC s am IC räumt sofort die obigen Zweifel an 12:45 aus, den damit ist, auch die Radixanlage von zum MC ist ausgelöst und verspricht dem Volk nichts Gutes.
Ein Blick auf das pTH des 1.10. solo, offenbart uns das Drama
,, AS und von unten dazu, zeigt die falsche kämpferische Einstellung, die nur böses Blut bringt.
Spanien selbst ist ja gar nicht in Gefahr, außer einen mageren rt (Stimmungswandel) ist transitär nichts los.
So werden die Katalanen wohl weiter zahlen müssen und wohl nicht wenige die Faust in der Tasche ballen.
LG glomph
Nachtrag:
___________________________________________________________________ Software etc.www.astroprozessor.eu -> Heimat des Glomph und des astrologischen Lexikons Noch eine Baustelle: www.Sonnenwende-online.eu --> enthält AstroGeo
das Horoskop Spaniens ist rhythmisch exakt auf seinem Saturn auf nicht ganz 3 Löwe, und es hat Saturn-Uranus, also da liegen sehr wohl Abspaltungstendenzen vor.
Mir fällt gerae ein, dass ein entscheidendes Datum der spanischen Geschichte, 1898 der verlorenen Spanisch-amerikanische Krieg um Cuba und die Philippinen, im nächsten Jahr 120 wird. Das ist bei den Indern ein voller Dasaumlauf und bei den Chinesen 2 mal 60. Halte ich nicht für unbedeutend. Die Folgen für die sagen wir kollektive Psyche der Spanier, wenn das gibt, waren erheblich. Von der Kolonialmacht zur vergessenene Provinz. Sepp Zitat Wiki: " der Kriegseintritt der USA bewirkte eine rasche Niederlage, die vielfach als El Desastre bezeichnet wurde. 1899 wurde die Erste Philippinische Republik ausgerufen, doch eine knappe Mehrheit in den USA war nicht an einem unabhängigen Staat interessiert. Kuba, die Philippinen und Puerto Rico mussten Ende 1898 an die USA abgetreten werden, wenn auch die Philippinen noch bis 1916 Widerstand gegen die Amerikaner leisteten (Philippinisch-Amerikanischer Krieg)." Eigenartig, dass dabei auch Cuba und Puerto Rico eine Rolle spielen.
König Felipe macht Ernst. Er wird sich wenig oder gar nicht kompromissbereit zeigen. Er hat einen Neumond im Wassermann - und Neumonde in fixen Zeichen neigen zur Sturheit, jedenfalls zum Insistieren.
Felipes Skorpion -OG , Felipes Geburt Ende Januar 1968 vorausgehend, Mit dem SAT tr auf dem IC Quadrat PL . In wenigen Tagen läuft MA über AC/ PL/Ur ...
Horoskope von Monarchen galten früher als Staatshoroskiope. Das gilt heute nicht mehr. Indikatoren der elementaren Bewegungen des repräsentierten Staates dürften sie aber weiterhin sein.
Es geht schon weiter: Die Lombardei und das Veneto wollen am 22. 10 Referenden abhalten. Avanti, dilettanti, ramazotti.
Kommentar Rottmeyer, einer Wirtschaftsseite: Die Häufung solcher Unabhängigkeitsbegehren deutet aber auf einen regelrechten Trend hin. Und genau diesen Dammbruch fürchten die Zentralen, sei es in Brüssel, London oder Madrid. Da geht es nicht nur um das Territorium, sondern vor allem auch um handfeste wirtschaftliche Interessen: Es sind die Wohlstandinseln und -regionen, die es lieber alleine versuchen wollen.
Es ist nachvollziehbar, dass die Leistungsträger der auf Dauer angelegten „solidarischen“ Umverteilung ihrer Früchte wenig abgewinnen können. Für die Zentralen ist dagegen diese Umverteilung, also die Herstellung einheitlicher Lebensverhältnisse, ein wesentlicher Teil ihrer Existenzberechtigung. Dass dies nicht einmal in Hochsteuerstaaten auch nur ansatzweise funktioniert, sagt viel über das Konzept an sich aus. Genau das aber wird angesichts des katalanischen Katalysators nun auch anderenorts immer augenfälliger.
In ganz Europa gibt es mindestens ein Dutzend Regionen, die es lieber ohne ihre jeweiligen Zentralen versuchen würden. Das Spannende darin ist, dass die Wirtschaftsmotoren ohne zentrale Lenkung und harzige Umverteilungsmaschinen wohl geradezu schnurren dürften und so insgesamt wesentlich mehr Wohlstand erwirtschaftet werden könnte.
Hallo Sepp, ja, der Stein kommt ins Rollen. Ich erinnere an die UR/NE-Konj.. 1993 - die war um die 18 Grad Steinbock. Da ist der laufende Pl im Anmarsch. UR/NE - die Dezentralisierung, mit Suchtneigung. Und die Konj. hat die EU in ihrem Vertrag von Maastricht. Wenn's so weiter geht, wird der Brexit noch zu einem Nebenthema. - Wir haben's ja schon vor Jahren gesagt: 2017 wird für die EU ein Schicksalsjahr. Was nicht heißen muss, dass 2018 alles - so oder so - vom Tisch ist. Grüße, Klaus
Es wimmelt ja an Horoskopen für Italien ... 1946 jedenfalls die Republik, im Juni nach einem Plebiszit. Da verdient das Stier-OG eine nähere Betrachtung. Das hat einen AC auf 28 Widder - da meldet sich derzeit - und noch einmal im Frühjahr '18 der UR tr. Hier nun das laufende Septar - und da fällt u.a. das blitzsaubere UR/NE- Quadrat ins Auge - zu UR/NE s.o.
UR / NE auf je 28 Grad kardinal - also den AC des Basishoroskops aspektierend. Auch hier zentrifugale Tendenzen. Und der AC auf dem berüchtigten 17. Grad Jungfrau. Und der NE tr auf/um den MO in diesem Septar. Das werden schwierige Jahre. Da wird es sehr schwerfallen, den inneren Zusammenhalt des Landes zu gewährleisten. Italiens Schuldenkrise wird derzeit vornehm verschwiegen.
Das muss in Italien nicht so krachend geschehen, wie in Katalonien. Die Norditaliener brauchen nur das Südtirolstatut anzustreben, dann fließt kein Geld mehr in die gmeinsame Espressokasse. Sepp
Sonne auf 17,5 Waage - = SAT/UR, einer der bekanntesten Döbereiner GSP. Wenn sie noch alle Sinne beisammen haben, dann lassen sie's bleiben - auch ohne Horoskop:
Sie würden nicht in der EU sein - mag ja auch Vorteile haben, aber das kann sich ein so kleines Land nicht leisten. Eine neue Währung muss her. Und etliche Investitionen aus dem Ausland wären futsch. Und, und, und... Grüße, Klaus