Das von Frawley in seiner Sportastrologie aufgestellte Regelwerk zur Beurteilung des Ausgangs von Sportereignissen auf der Grundlage ihrer zuvor bereits festste- henden Startzeiten (Sports Astrology, p. 71 "The chart for the event"), scheint so gar nicht in die Tradition der Astrologie zu passen.
Dennoch fasziniert es mich und ich würde es gerne zusammen mit interessierten Kolleginnen und Kollegen verstehen, anwenden und überprüfen.
Ganz frech zitiere ich hier - ohne Genehmigung des Autors, die er aber hoffentlich noch erteilt - dieses interessante Horoskop, bevor es in einem wirklich unpassenden Thread vergessen wird:
Wenn ich jetzt etwas Glück habe, war Deutschland vor dem Spiel Favorit, denn dann mußte Holland gewinnen, weil der Glückspunkt unmittelbar an der Spitze des 7. stand und der Mond, innerhalb des Orbis von 5°, Jupiter, den Herrn des 7., aspektierte.
Vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse aufgrund einer professionelleren Grafik.
Fortuna sei mit Dir, JZM. Copyright no prob. Aber....äh: was ist bei meiner Graphik unprofessionell !?
Grüße, Klaus
P.S.:
Giovanni Trapattoni: "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muss man sich fragen: Warum!? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wiederholen!"
"Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding."
Und - wer war's noch mal? : "Entscheidend iss aufm Platz!" - Rahn (?): "Gib mich die Kirsche!" Wer sagt da Fußball sei keine Kultur?
Hallo zusammen, schön das hier die Sportastrologie etc zum Thema gemacht wird, ich selber bin dahingehend leider ziemlich eingerostet, aber, mit einer alternativen Grafik des von Klaus vorgestellten Bildes kann ich schon einmal dienen....
Zitat von Klaus im Beitrag #4Fortuna sei mit Dir, JZM. Copyright no prob. Aber....äh: was ist bei meiner Graphik unprofessionell !?
Ach Klaus, Du bist so lieb!
Ja, die Grafik. Ich hatte Dir schon mal, meinerseits recht lieb, beschrieben, wie Du das hinbekommst mit den Ständen an den Planetensymbolen in der Grafik . . . Aber Du wolltest ja nicht!
Hallo JZM, ja ich ich war/bin u.anderem schon Frawley-Fan, habe seine Büche u.a. auch die Sportastrologie gelesen, aber ich bin nie in die Tiefe vorgedrungen - will sagen, mir fehlt schlichtweg Erfahrung/Praxis und wenn man nicht am " Ball" bleibt vergisst man vieles auch wieder - von daher ist es inspirierend und motivierend hier darüber zu lesen.
Wenn ein Austausch mit interessierten Kollgeginnen und Kollegen gewünscht wird, möchte ich mich auch angesprochen fühlen, #1.
Ich möchte mich auf das Horoskop von Klaus vom 24.04.1910, NL vs. D. Dass gera- de dieses Bild zur Klärung von Sachverhalten herangezogen wurde verwundert mich ein wenig. Was sollte damit aufgezeigt werden?
Es scheint ein Ereignishoroskop zu sein. Die Uhrzeit von 14h38. Vermutlich war der offizielle Spielplan 14h30m. Es gab Verzögerungen und das Spiel begann 14h38m?
Die Favoritenrolle scheint ungeklärt, schade. Die NL hatte mit 4:2 (#2) gewonnen. Welche Zeugnisse sprechen dafür?
Am auffälligsten ist der Glückspunkt der am DC steht. Der Glückspunkt steht laut Frawley für den Favoriten. Der Glückspunkt steht offensichtlich in OPP. zum AS oder anders, in KONJ. zum DC, was Deutschland beträfe. Wir befinden uns im tradi- tionellen Teil des Forums. Über die Bedeutung des Glückspunkts lässt sich also dis- kutieren.
Wie es mit den Spitzen der Achsen steht, nahe davor oder nahe darin ist heikel.
Der MON hatte einen 30°Aspekt zu JU. Dieser Aspekttyp wird in der traditionellen Astrologie nicht verwendet, nur bei den Modernen. In diesem Fall, nach moderner Sicht, wäre dieser Aspekt gut für den Gegner der NL., Deutschland
MER1, Herr der NL, hat einen weiten Weg zum Mondknoten, sonst nichts. Keinerlei Würde!
JUP7 ebenfalls ohne positive Auffälligkeiten.
Wodurch also zeigt sich der deutliche Sieg der NL? Franz-Josef
www.fjs-astrologie.de Publikation Chiron Verlag: "Würden und Schwächen in der Traditionellen Stundenastrologie" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 53 Fragen aus 11 Lebensbereichen
eine kleine randnotiz die euch nicht den mut nehmen soll. in dem forum des verstorbenen astrologen manfred gregor haben einige andere und ich versucht , nach frawley zu guten prognosen für die bundesliga zu kommen. wir haben das wochenlang gemacht. das ergebnis war , wir haben im schnitt von sieben spielen vier richtig prognostiziert. leider war dieses ergebnis auch in übereinstimmung mit den favoriten. deshalb waren wettgewinne nicht möglich . die quoten haben unseren kleinen vorteil wieder aufgefressen. jens
Zitat von wilwe im Beitrag #8 ja ich ich war/bin u.anderem schon Frawley-Fan, habe seine Büche u.a. auch die Sportastrologie gelesen, aber ich bin nie in die Tiefe vorgedrungen - will sagen, mir fehlt schlichtweg Erfahrung/Praxis und wenn man nicht am " Ball" bleibt vergisst man vieles auch wieder - von daher ist es inspirierend und motivierend hier darüber zu lesen.
Dann kann die Diskussion ja losgehen - ich bin gespannt und freu mich drauf.
Leider muß ich zu meiner Schande gestehen, daß ich bis jetzt nur das englische Original, die Sport Astrology besitze. (Vielleicht kann man die Seitenangaben der deutschen Übersetzung ergän- zen, wenn sich das ergeben sollte.)
Das Dir dieses magere Ergebnis aus Bundesliegaspielen beschieden war, darauf hatt ich mehrmals hingewiesen. Wenn serienweise Spiele zur sel- ben Zeit beginnen haben diese allermeistens die Achsen in den gleichen Zeichen, daher gleiche Herrscher. Das kann ja nicht gut gehen. Wenn doch ist es glückliche Fügung. Ich würde davon abraten! Schade um die Erfah- rung. Dies hat nichts mit Frawley zu tun, sondern mit der Untersuchungs- methode. Frawlex rät davon ab! Manche geben sogar der Mannschaft die Anspiel hat Haus 1 und wenn diese Mannschaft dann auch gewinnt, glauben sie sie hätten richtig ge- arbeitet. Den gleichen Fehler macht man, gibt man der Heimmannschaft Haus 1 und dem Gast Haus 7. Das alles hatte ich in meinen Anfängen auch ge- glaubt und war enttäuscht über die riesige Fehlerquote. Franz-Josef
www.fjs-astrologie.de Publikation Chiron Verlag: "Würden und Schwächen in der Traditionellen Stundenastrologie" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 53 Fragen aus 11 Lebensbereichen
Zitat von Jens Prien im Beitrag #11eine kleine randnotiz die euch nicht den mut nehmen soll. in dem forum des verstorbenen astrologen manfred gregor haben einige andere und ich versucht , nach frawley zu guten prognosen für die bundesliga zu kommen. wir haben das wochenlang gemacht. das ergebnis war , wir haben im schnitt von sieben spielen vier richtig prognostiziert. leider war dieses ergebnis auch in übereinstimmung mit den favoriten. deshalb waren wettgewinne nicht möglich . die quoten haben unseren kleinen vorteil wieder aufgefressen. jens
Das ist ja eher eine Bestätigung dessen, worauf Frawley wiederholt hinweist: Seine Methode greift eher nicht bei einer gewissen Dichte, wie etwas Bun- desligaspielen, und auch eher wirklich nur bei Endspielen. Bei allen dazwischen- liegenden Wettkämpfen müssen Abstriche gemacht werden.
Und eure Beobachtung ergibt immerhin, daß die Methode doch exakt diese Ein- schränkungen bestätigt.
Wenn seine Methode funktioniert, dann wäre im Sinne von Wetten daher haupt- sächlich bei Wetten für Endspele oder einmalige Ereignisse, und dann gegen die Erwartung der Wettquoten, abzusahnen.
Deine kleine Randnotiz macht daher im Gegenteil eher Mut, ganz im Sinne dieses Threads, die Ausführungen von Frawley zu verstehen, anzuwenden und zu über- prüfen, ob sie zutreffen oder nicht.
na ja , wir wollten ja etwas geld verdienen. am liebsten jede woche. als wir gemerkt haben , wir liegen zwar oft richtig aber dank der niedrigen quoten hat das nicht geklappt. da ist die anfänglich starke beteiligung der foristen bald wieder auf null gegangen. manfred gregor hat nicht mitgemacht. der war gleich nicht dafür zu haben. die einwände von frawley waren uns ja bekannt, wir haben aber gedacht es geht doch. wäre ja auch schön gewesen. jens
ich habe mich schon mit Sportwetten beschäftigt, als ich noch kein so großes Interesse an Astrologie hatte. Da habe ich mehr gewonnen als eingesetzt.
Ich muß nun "leider" Jens völlig recht geben.
Einerseits kenne ich das Frawley Buch über Sportwetten in- und auswendig. Ich habe danach zunächst "theoretisch nach Frawley gespielt". Die Ergebnisse waren sehr bescheiden. Dann praktisch gespielt nach den astrologischen Kriterien von Frawley. Wer Geld verbrennen will, kann es ja machen; und zwar sein eigenes Geld.
Und was soll das, im nachhinein astrologische Vermutungen von sich sich zu geben, daß es nach Frawley gestimmt hätte, weil es da irgendeine frawleysche Sonderregel gegeben hätte. Nach welchen astrologischen frawleyschen Regeln waren diese Kriterien erst nach Spielschluß bekannt und nicht vorher? Wetten müssen vorher abgegeben werden und nicht nachher.
Dann habe ich wieder nach den Kriterien gespielt, die die ganz normal erhältlichen Informationen über die allgemeine und aktuelle Spielstärke von z.B. Fußballmannschaften, Tennisspieler oder Boxkämpfer berücksichtigt. Dazu muß man Zeit aufwenden und die entsprechenden Fachzeitschriften lesen. Da war es mit den Gewinnen wieder deutlich besser.
Es gibt astrologische Kriterien über das Gewinnen beim Glücksspiel oder bei Sportwetten. Die müssen noch weiter systematisiert werden. Es ist sehr komplex und es darf nichts über den gleichen Kamm geschert werden. Da ist es z.B. so, daß beim Roulette andere astrologische Kriterien vorliegen als beim Lotto. Und bei Boxkämpfen liegen andere astrologische Formalismen vor als bei Fußballspielen.
Zitat von norbertsco im Beitrag #16 Ich muß nun "leider" Jens völlig recht geben. Einerseits kenne ich das Frawley Buch über Sportwetten in- und auswendig. Ich habe danach zunächst "theoretisch nach Frawley gespielt". Die Ergebnisse waren sehr bescheiden. Dann praktisch gespielt nach den astrologischen Kriterien von Frawley. Wer Geld verbrennen will, kann es ja machen; und zwar sein eigenes Geld.
Und was soll das, im nachhinein astrologischen Spekulatius von sich sich zu geben, daß es nach Frawley gestimmt hätte, weil es da irgendeine frawleysche Sonderregel gegeben hätte.
Hast Du denn, anders als Jens Prien und seine Mitstreiter, die von Frawley gegebenen Einschränkungen berücksichtigt?
Ich hätte nicht gedacht, daß man als Astrologe einem anderen Astrologen die Sinnhaftigkeit astrologischer Metagnosen erklären müßte. Den Versuch, astrologische Lehren - auch wenn es so exaltierte sind wie Frawleys Sport- astrologie - zu überprüfen als
Zitatastrologischen Spekulatius im nachhinein
abzutun, bleibt als wenig ernst zu nehmender Einwand Dir überlassen und unbeantwortet. Oder habe ich dich möglicherweise mißverstanden?
Zitat von Jens Prien im Beitrag #15als wir gemerkt haben , wir liegen zwar oft richtig aber dank der niedrigen quoten hat das nicht geklappt.
hast Du es auf den Punkt gebracht, was beim praktischen Wetten auftaucht.
Um es vereinfacht darzustellen: Wenn man bei 10 Fußballspielen vom Typ Bayern München gegen Untertupfing immer auf Bayern wettet wird man wohl 8 oder 9 mal richtig liegen. Da kann man dann stolz sagen, daß man in 8 oder 9 Fällen von 10 Fällen richtig vorhergesagt hat. Das ist gewinnmäßig aber uninteressant, wenn nicht sogar ein Verlustgeschäft.
Die Aufgabenstellung lautet auch für das astrologische Vorgehen: Da sind 10 Fußballspiele. Wie kann ich das Spiel selektiv heraussuchen, bei dem der Underdog Untertupfing gegen Bayern gewinnt. Das heißt, nur die Spiele zu bewetten, die gegen die Erwartung ausgehen. Wenn man im zu hohen Ausmaß Spiele bewettet, bei dem man "vorhersagt", daß der Favorit gewinnt, dann gewinne ich nichts, sondern langfristig verliere ich dann. Astrologisch bedeutet das: man muß nicht nur den Gewinner sehen, sondern auch, daß gegen die vorher statistisch ermittelte Wahrscheinlichkeit gewonnen wird. Was ist nun die "statistisch ermittelte Hauptwahrscheinlichkeit" im astrologischen Sinne? Das ist der Saturn und das MC. Die gegen die "statistische Haupt-Wahrscheinlichkeit" praktisch zutreffendenden Ergebnisse sind an einer anderen Horoskopstelle zu finden. Der Herausforderer im sportlichen Sinne ist wohl die Waage Venus und das 7. Haus. Der "Underdog", dem nur Nebenausläufer der Wahrscheinlichkeitsverteilung zugeordnet werden, ist aber was anderes. Um es noch anders zu sagen: der Herausforderer ist noch lange nicht der Underdog.
Beispiel: Ich habe ein weiteres mal im 11er Toto alle 11 Spiele richtig getippt. Es waren aber alles Favoritengewinne. Da lag dann der Geldgewinn dafür bei 30 €. Mehr als der Einsatz. Normalerweise liegt der Gewinn bei 11 Richtigen von 11 Spiele gesamt zwischen 500 und 5000 €. Dann hat es da aber auch einige Spiele gegeben, die unerwartete Resultate hatten.
Wie man an der vereinfachten Darstellung sieht, ist die Augabenstellung beim Wetten auf Sportergebnisse eine ganz andere als beim Wetten auf Zahlenlotto oder Roulette. Beim Zahlenlotto oder Roulette muß man, um es etwas astrologisch angehaucht zu sagen, das herausfiltern, was aus dem "kollektiv Verdeckten" in die Einzelerscheinung der allgemeinen Sichbarkeit hinausspringt. Es wird die Zahl gezogen, die vom Schicksals - TÜV als "in Ordnung" erachtet wird, in die Gestaltbildung ausgeworfen zu werden.
hallo nobertsco, ich hab ja in den letzten 30 jahren alles ausprobiert was es so gibt an techniken in der astrologie. kein mensch auf dieser welt wird das so wie ich gemacht haben bzgl des glücksspiels. es bleibt nicht viel an erkenntnisgewinn. die wirklich guten tage astrologisch betrachtet sind so selten wie die wirklich guten gewinne. wenn man sich nicht ganz verrückt machen will, sollte man nach dem fünften haus schauen und nach dem zweiten. da ergeben sich schon untersciede in der astrologischen qualität durch abwarten von relativ kurzen zeiträumen. man merkt es dann auch recht deutlich beim spielen.. es gibt natürlich wochen da geht dann in der normalen abendzeit nicht viel. l.g. jens
JZM hat diesen Thread generiert um über Regeln in Sporthoroskope zu diskutieren. 1 Ereignishoroskop wurde schon behandelt, NL vs. D von Klaus.
Ich möchte ein zweites Horoskop hinzufügen, ein Fragehoroskop, das ich selbst kürzlich erstellte.
In seinem Sportbuch hat John Frawley (J.F.) sein unterschiedliches Regelwerk für Ereignis und Frage genau dargelegt. Da verschiedentlich Kritik an seiner Regelmei- nung laut wurde, möchte ich dazu beitragen einige Beispiele aufzuzeigen, damit darüber gesprochen werden kann.
Mittlerweile habe ich gelernt, dass es nicht immer gut ist, buchstabengetreu am Wort zu haften, sondern, dass Regeln einen Bedeutungsraum besitzen, innerhalb dessen die Grenzen, von denen man sie sei unverrückbar, auch erweitert werden können, solang der Geist der Regel nicht verletzt wird.
In diesem Sinne wünsche auch ich mir einen gedeihlichen Meinungsaustausch. Meine Beiträge werde ich nummerieren, damit der Leser die Horoskopbespre- chungen voneinander unterscheiden kann. Das Spielergebnis werde ich in jedem Fall bekannt geben.
www.fjs-astrologie.de Publikation Chiron Verlag: "Würden und Schwächen in der Traditionellen Stundenastrologie" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 53 Fragen aus 11 Lebensbereichen
bei Fragehoroskopen für einen Wettkampf bekommt der Favorit des Fragenden das 1. HA.Voraussetzung ist nach Frawley aber, dass der Fragende ein gewisses Interesse am Ausgang des Spiels um seiner selbst willen hat.
1.HA hier in Jungfrau/MER. MER befindet sich nahe der 7. HA Spitze in Exil und Fall Gegner das 7. HA in Fische/JUP in 4. HA in Schütze. in Dom.
Bei solchen Horaries sind die akzidentellen Würden wichtiger als die essentiellen.
Beide Planeten befinden sich in Eckhäusern, wobei MER vor der Hausachse(wird aber schon als dem 7. HA zugehörig angesehen) steht, JUP im 4. Haus selbst.
Eigentlich ist es so, daß ein Planet nahe der Spitze eines Hauses des Feindes, sich in einer mächtigen Position befindet. Er hat Macht über den Dispositor des Hauses.
Andererseits befindet sich MER aber in Fische in einem von JUP disponierten Haus, folglich unter der Herrschaft von JUP.
Auch sollten die Rezeptionen berücksichtigt werden.
Aufgrund der schlechten essentiellen Stellung von MER, in Exil und Fall, möchte ich sagen, daß der Gegner, hier JUP, in Dom. und im Exil des MER, gewonnen hat.
Der MO zeigt den Verlauf der Dinge an, spielt ansonsten aber keine ausschlaggebende Rolle.
Nun ergibt sich hier die Frage was stärker ist: Herrschaft durch Disposition oder Herrschaft durch Position vor der Hausachse?
da die Technik von Frawley bei der Sortastrologie erhebliche Unterschiede zwischen Fragehoroskop und Ereignishoroskop aufweist, habe ich zur Diskussion seiner Technik für Fragehoroskope einen neuen speziellen Thread erstellt mit dem Titel: FRAWLEY - Sportastrologie (Fragehoroskope).
Ich habe nun einfach eure beiden Beiträge an den 'richtigen' Ort: FRAWLEY - Sportastrologie (Fragehoroskope) FRAWLEY - Sportastrologie (Fragehoroskope) verpflanzt, denn die Techniken sind doch so unterschiedlich, und vor allen die der Ereignishoroskope ist so anders und differenziert, daß deren Diskussion sicherlich zwei getrennte Threads verdient.
Ich danke euch sehr für euer Interessen und hoffe, ihr seid einverstanden und nehmt den neuen Thread an und setzt die Diskussion dort fort.
Vielen Dank euch beiden!
P.S.: Der Thread hier dient der Diskussion für
ZitatDas von Frawley in seiner Sportastrologie aufgestellte Regelwerk zur Beurteilung des Ausgangs von Sportereignissen auf der Grundlage ihrer zuvor bereits festste- henden Startzeiten (Sports Astrology, p. 71 "The chart for the event").
Ereignishoroskop Bayern München vs. Borussia Dortmund, 6.04.2019, Allianz Arena München, 18h30m MESZ. Bayern München als Favorit der Buchmacher, am 3.04.2019.
Mit welchem Sieger ist zu rechnen? Franz-Josef
www.fjs-astrologie.de Publikation Chiron Verlag: "Würden und Schwächen in der Traditionellen Stundenastrologie" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 53 Fragen aus 11 Lebensbereichen
Signifikaoren: Bayern - Venus, Herrin des 1., der Mond als Herr des 10. bleibt unberücksichtigt, da ihm die Bewertung des Ereignisverlaufs vorbehalten bleiben muß. Dortmund: Mars, Herr des 7. und Saturn, Herr des 4.
Die Konjunktion von Venus mit der Antiszie des POF auf 12°01 muß unberücksich- tigt bleiben, da sich Venus bereits in Separation befindet.
Unschlüssig bin ich hinsichtlich der Applikation von Saturn auf den absteigenden Mondknoten, einer großen Belastung für die Dortmunder. Doch bevor Saturn zur vollendeten Konjunktion gelangt, wirft Merkur sein rechtes Sexitl auf Saturn. Gilt das nun als Prohibition? Für mich bleibt Frawley hier leider wieder recht klandes- tin, wenn er formuliert, daß Signifikatoren, die "auf die Knoten fallen", geholfen werden wird, oder eben nicht, weil sie geschädigt werden. Hier wiederholt er sei- nen in einem anderen Zusammenhang gegebenen Hinweis, daß Aspekte zustande- kommen müssen, und nicht prohibiert werden dürfen, nicht, owohl es sich hierbei doch um ein machtvolles Zeugnis handeln soll.
Falls Prohibition durch Merkur, dann bleibt Dormund unbelastet, das Spiel endete unentschieden.
Falls keine Prohibition, dann führt diese Belastung von Dortmund zum Sieg der Bay- ern.
Bayern kann also nicht verlieren, spielt aber möglicherweise unentschieden. Dortmund kann nicht gewinnen, hat aber die Chance zu einem Unentschieden.