...oft haben wir ein Ereignis mit relativ genauer Zeit, oft auch die Geburtstage, nicht aber die Geburtszeiten der Beteiligten.
So greift man in der Not zum = Tageshoroskop um wenigsten etwas zu erhaschen. Oft werden gar die daraus resultierenden , und Häuser in die Deutung mit einbezogen. Nun liegt die wirkliche Geburtszeit der Person, die man untersuchen möchte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ganz woanders. In sofern kann man den Mittags und seine Häuser als Argument kaum verwenden.
Ich hätte da gern etwas besseres.
Wie Green Tara schon angemerkt hat, wandert der der fraktalen Progression etwa 4° für einen Tag. Genauer sind es ~ 0:17:09, die als Zeitforschritt pro Tag anfallen.
Die Formel für die FP (Ereignisdatum-Radixdatum)/84+Radixdatum lässt sich auch für negative Ereignisdaten, also vor dem Radixdatum liegend verwenden.
Die FP können also auch konvers.
Nehmen wir die Ereignisdaten als Radixwerte, und setzen den Geburtstag eines Beteiligten für die FP ein, erhalten wir ein konveres Stellvertreter Horoskop des Beteiligten und das Haussystem ist auf +-2° korrekt.
Hier das konverse FP für die ermordete Abgeordnete Jo Cox
, , gestopt und aufgelöst in 8 (Todeshaus) (Überfall) zu , bedroht. Damit kann man schon ein Opfer werden. Der läuft in ein.
Frau Cox war Abgeordnete , Herr 11 , dem Parlament, in 6, dienen.
Und der Mörder? Hier das konverse FP für Thomas Mair.
Der Täter, Herr von 1, in mit , und , Konflikt der mit dem .
Der steht in 2 Haus (Tod Anderer) im zu (Herr von 7, Andere) und und wird so von der bedroht.
Lesen wir das und , überkreuz
(wir erinnern uns, zwischen 2 Quadraten gibt es immer eine Halbsummenachse in der alle 4 Faktoren beteiligt sind, die Faktoren liegen dann überkreuz zueinander)
gibt dies / wehrlose Frau = , / Tod
und
überkreuz gelesen:
/ Tagesbewußtsein vernebelt,unklar, im Irrtum = / unerwartetes Stop, Bruch.
und mit , gibt: / =Frau erlebt unerwartetes = / , und der Täter handelt
Nun habe ich mich gefragt ob nicht bei unseren FP des Mörders, es ist ja ein echtes Horoskop, es auch eine Entsprechung in der Wirklichkeit gegeben hat.
In Google eingetippt; 30.10.2015 greatbritan murder und Treffer:
Ein Man lieferte sich selbst ins Krankenhaus ein, mit einer Schusswunde aus einer Schießerei in Hockley. Man konnte ihn nicht mehr helfen und er verstarb. Das Schießen wird für 04.30 Uhr in Soho Hill, Hockley in Birmingham angenommen. Es wurde eine große Gruppe von Männern auf der Straße gesichtet. Ein anderer Mann - dessen Identität noch nicht feststeht - wurde in Soho Hill mit Schussverletzungen aufgefunden und liegt im kritischen Zustand im Krankenhaus.
Also bleihaltig war die Luft schon in England am 30.10.2015 schon.
Wie gut die Stellvertreter FP’s für Opfer und Täter stehen zeigt der Partnervergleich
r= Jo Cox, Opfer t=Thomas Mair, Täter r t (0°30) t= r (0°03!) , t r r t
und ( / =Tod) spielen eine unheilvolle Rolle für den .
LG glomph
___________________________________________________________________ Software etc.www.astroprozessor.eu -> Heimat des Glomph und des astrologischen Lexikons Noch eine Baustelle: www.Sonnenwende-online.eu --> enthält AstroGeo
Bin "zufällig" gestern hier gelandet - schau an! Freue mich sehr, dass meine Idee der "Fraktalen Progression" zumindest mal bis Mitte 2016 getestet wurde - besonderer Dank gilt Green Tara, die ihre Erfahrungen damit veröffentlicht hat, und dem mit unbekannten Glomph - auch für die Programmierung des kleinen Tools. Wie mein "Abtauchen" zeigt, habe ich mich für eine Weile anderen Gebieten zugewendet, aber es beginnt allmählich wieder zu jucken ;-)
Jedenfalls: Ich betrachte die "Fraktale Progression" nicht als mein Eigentum, das war eine Fundsache, eine Art von Geistesblitz, als ich mit verschiedenen Methoden von Auslösungen befasst habe. Und ich meine, es ist auch erst ein Anfang, da steckt wohl mehr drin. Gebe das gern als "Open Source" frei ;-) Und ich räume auch ein, dass der Name nicht das Gelbe vom Ei ist … ich habe ihn gewählt, weil in meinen Augen die Astrologie und ihr "Wie oben, so unten" sehr viel zu tun hat mit fraktalen Maßstabsähnlichkeiten, wie sie die Chaostheorie ja inzwischen allenthalben beschrieben hat. Und weil die Projektion eines kleineren Lebensabschnitts/früheren Datums auf das aktuelle Lebensdatum in meinen Augen zumindest die Idee des Fraktalen anklingen lässt, auch wenn es im engeren mathematischen Formelsinn nicht zutreffen mag. Spannend wird's auch, wenn man die aktuellen Transite auf das FP-Horoskop bezieht …
Unter den vielen Konstrukten, die die Welt erklären wollen, ist die Astrologie eines der spannendsten.
Ein Unterschied von 6 Zeitminuten bei der Geburtszeit macht sich das in der FP kaum bemerkbar. nämlich 0:06 /84 = 0.0004 (4 Sekunden) die in der FP gerechnet werden.
Das heißt kleine Unterschiede in der Geburtszeit zeigen in der FP nur wenig Veränderung im Haussystem.
Meine kleine Korrektur bedarf noch der Hinterfütterung, kommt allso später.
Danke, Bernd … ja, JU|SA in der Überlagerung von Radix und FP zeigt auch schön ein Beispiel für die Entfaltung von Lebensthemen in Biographien. Wenn zwei Planeten, die sich in der FP um den Faktor 84 eingebremst bewegen und wenn es sich dann auch noch um zwei eh schon relativ langsamere handelt, wenn die also so exakt in Opposition gehen, dann sehen wir da auch die Frucht eines gelebten politischen Lebens. Das ist über viele Jahre gereift. Und jetzt virulent.
Unter den vielen Konstrukten, die die Welt erklären wollen, ist mir die Astrologie eines der spannendsten.
Zitat von Jakob Ehrhardt im Beitrag #28 Spannend wird's auch, wenn man die aktuellen Transite auf das FP-Horoskop bezieht …
Habe das mal für Löw exerziert angesichts der heutigen Meldung, dass er Bundestrainer bleibt. Gerechnet auf gestern Abend 20 Uhr, da Löw da dem DFB seine Entscheidung übermittelt haben soll.
Innen FP, außen Transite:
Interessant ist, dass die Mars/Saturn-Konjunktion aus der Radix in der FP zur Opposition wird und diese von der laufenden Sonne ausgelöst wird. Pluto kommt radikal aus 6 und bildet ein Quadrat zur FP-Sonne: Löw wird schon das getan haben, was ihm am besten taugt. Mit seiner Widerstandorientierung (Ma/Sa) wird er sich schon denken: Jetzt erst recht. ^^
Schöne Grüße Rita
AAF-Daten
1 2 3 4 5 6
#A93:Löw,Joachim,*,3.2.1960,12:45:00,Schönau im Schwarzwald,D #B93:2436967.98958,47N47:00,007E53:00,1hE00:00,* #ZNAM:MEZ #COM:Quelle: ADB
1 2 3 4 5
#A93:Löw FP,Jogi,*,14.10.1960,12:15:15,Schönau im Schwarzwald,D #B93:2437221.96875,47N47:00,007E53:00,1hE00:00,* #ZNAM:MEZ #COM:Astroplus-Export
Edit: Den Smilie entfernt, der war irreführend.
»Die Zukunft muss man nicht voraus sehen, man muss sie möglich machen.« Antoine de Saint-Exupery
Schönes Beispiel, liebe Rita … vor allem die punktgenaue Auslösung durch T-SO: Da wird was ins Licht gestellt, da zeigt das Ich auf. Korrespondiert auch hübsch mit FP-SO am MC, mitsamt T-PL Quadrat. Die Opposition und das Quadrat sind dank der verschiedenen Geschwindigkeiten bei Transiten und FP zudem ja auch Konstellationen, die den Jogi eh auch schon durch die gesamte WM begleitet haben. Die Achsenauslösung SO|MC hingegen ist zeitkritisch aktuell und die T-Sonne dito - gefällt mir, diese Überlagerung von Grundstimmungen und Auslösung :-)
Unter den vielen Konstrukten, die die Welt erklären wollen, ist mir die Astrologie eines der spannendsten.
Die fraktalen Progressionen hast Du schon mal, lange ist es her, in einem anderen Forum erläutert. Schon damals warst Du nicht ganz glücklich mit der Namensgebung. Bestimmte Anfangsvorgehensweisen sind nicht so ausgeprägt wie das rekursive Vorgehen oder die Erzeugungung von Bifurkationen.
Letztendlich resultieren aus diesen Methoden aber sowas wie:
Zitat von norbertsco im Beitrag #37 Und diese Selbstähnlichkeit ist meiner Ansicht eben das: -wie unten, so oben- in der Astrologie.
Und so hat dann die fraktale Progression doch mit Fraktalen zu tun, da sie Auswirkungen aus Fraktalen beschreibt.
Hallo Norbertsco,
danke, so seh ich das auch … und auch der Umstand, dass ich nach Jahren hier in einen Thread zum Thema reinstolpere, bekräftigt meine Namenswahl erst mal. Außerdem kann ich als Fisch eh gut mit einer gewissen Unschärfe leben, die nonlinearen, selbstreferenziellen Kontexten eigen ist :-)
Lieben Gruß, Jakob
Unter den vielen Konstrukten, die die Welt erklären wollen, ist mir die Astrologie eines der spannendsten.
Hallo, wäre es nicht besser, eine deutsche Bezeichnung zu finden? „Fraktale Progression“ klingt in meinem Empfinden nicht an und Astrologie und intellektuelle Namensgebung passt für mich nicht wirklich.., Grüsse
Im Übrigen erinnert mich das sehr an die Klatschtechnik, die Kinder im Kindergarten beim Malen anwenden. Mit Wasserfarben Kleckse aufs Papier und dann durchs Falten ein Spiegelbild herstellen. Da kommen sehr hübsche Gebilde zustande.
ein Fraktal, das durchaus den Eindruck einer organisch gewachsenen Struktur macht.
Die Fraktale in der heute bekannten Form wurden durch intensive Arbeiten von Benoit Mandelbrot erforscht und populär gemacht. Fraktal stammt vom lateinischen fractus und frangere. Das steht für: lateinisch fractus ‚gebrochen‘, von lateinisch frangere‚ (in Stücke zer-)‚brechen‘. Sein Buch "Die fraktale Geometrie der Natur" ist nach wie vor das Standardwerk auf diesem Gebiet. https://de.wikipedia.org/wiki/Beno%C3%AEt_Mandelbrot
Das Horoskop von Benoit Mandelbrot mit Sonne = MC.
Das mathematische Vorgehen zur Erzeugung eines Fraktals ist durchaus komplexer und rechenintensiver als z.B. die Darstellung einer Kurve in einem Koordinatensystem. Ohne die Rechengeschwindigkeit eines Computers kann man das zwar auch; dazu muß man aber enorm viel Zeit haben. Man benutzt dazu Rekursionsvorschriften, mit denen ein Wert aus vorangegangenen Werten berechnet wird. Das ist im Vorgehen etwas anderes als das "normale Ausrechnen" von Werten aus einer Gleichung. Man erhält dann ein sogenanntes Bifurkationsdiagramm (Bifukation = Vergabelung) für "eher einfache Rekursionen". In so einem Diagramm sind Bereiche mit chaotischem Verhalten und mit deteministischen Verhalten zu sehen.
Die chaotischen Bereiche sind die eher dunkel punktierten Flächen. Hier bricht eine "stabile Determinationsfolge" zusammen; es liegen indifferente Ausprägungen nebeneinander.
Weitere sehr umfangreiche Untersuchungen zu Fraktalen wurden von Mitchell Feigenbaum unternommen, nach dem die beiden Feigenbaum Konstanten benannt wurden. https://de.wikipedia.org/wiki/Mitchell_Feigenbaum Die Feigenbaum Konstanten beschreiben das Verhalten, mit dem sich der Eintritt in chaotische Bereiche systematisch berechnen und darstellen läßt.
Das Horoskop von Mitchell Feigenbaum mit Sonne = MC.
Das Chaos ist auch die Infragestellung und Vernichtung von deterministischen Abläufen. Diese Feigenbaum Konstanten lassen sich auch als Rhytmische Größen in Horoskopen verwenden. Das wurde hier im Forum auch schon erwähnt. Sie zeigen in Horoskopen die Zeiten an, bei denen der Determinismus in den Indeterminismus übergeht, und umgekeht. Der Indeterminismus gibt auch dem "sogenannten freien Willen" im höheren Maße viele Möglichkeiten, sich gegen den Determinismus durchzusetzen und sich von dem "vorgegebenen" Schicksalweg hinweg zu begeben. Saturn: Determinierung Uranus: der Bruch aus der Determinierung Neptun: "Chaos"
Das Wesentliche ist doch, daß es sich um den Teiler 84 handelt, also einen Uranusumlauf, bzw. halt im Sinne der Rhythmelehre um einen Durchlauf durch das Horoskop im 7er Rhythmus. Es ist also eine uranische Progression oder Direktion.
Zitat von federkiel im Beitrag #44Es ist also eine uranische Progression oder Direktion.
Die Idee hatte ich auch und nach deinem Beitrag überlegt, wofür sich die FP abseits personenbezogener Angelegenheiten einsetzen lassen könnte. Bei Uranus liegt die Fliegerei nahe. Also ein Versuch: Gestern musste ein Heißluftballon auf einer Autobahn notlanden, siehe hier: https://www.astrologie.space/viewtopic.php?f=4&t=651
Nimmt man das Ereignis sowie das fiktive Horoskop der ersten bemannten Ballonfahrt, so ergibt die FP dieses Bild:
Den Uranus am DC - Ungewöhnliches in der Umgebung - finde ich ziemlich sprechend, wenn nicht verblüffend, vor allem auch, weil Uranus im Horoskop der Erstfahrt Mitherrscher von 1 ist. Auch die elevierte Venus ist nicht ohne: Sie herrscht über den IC in dieser FP, "steigt" quasi nach oben und gerät dann in Konflikt mit der Waagerechten.
Schönen Sonntag Rita
»Die Zukunft muss man nicht voraus sehen, man muss sie möglich machen.« Antoine de Saint-Exupery
ZitatElisabeth: Das Wesentliche ist doch, daß es sich um den Teiler 84 handelt, also einen Uranusumlauf, bzw. halt im Sinne der Rhythmelehre um einen Durchlauf durch das Horoskop im 7er Rhythmus. Es ist also eine uranische Progression oder Direktion.
Hallo zusammen,
Ich verstehe das nicht - bin auch kein Mathe-Genie.
Edit: also den Rechenweg an sich kann ich schon nachvollziehen.
Bei einer Sonnenprogression nimmt man 1 Jahr als Distanz, bzw. man rechnet beim Solar/Septar den Sonnenstand im nächsten Jahr aus, da die Sonne halt 1 Jahr benötigt, um durch den Tierkreis zu wandern. Und dann gilt in etwa 1 Grad/1 Jahr - man kann es natürlich auch genau ausrechnen. Und nach diesem Schlüssel verschiebt man dann die anderen Planeten und schaut ob was Sinnvolles rauskommt.
Der Uranus benötigt 84 Jahre. Also müßte man doch, wenn man eine Uranusprogression machen will, analog den gleichen Uranusstand 84 Jahre später als Bezugspunkt nehmen - und nicht so wie ihr das macht von einem Sonnenstand (Ereignisdatum) ausgehen, daß man in Bezug zu einem anderen Ereignis setzt.
Was das alles mit Fraktalen zu tun hat, leuchtet mir auch nicht so recht ein.
Bei einem Fraktal geht man doch so vor, daß man das Ergebnis immer wieder in die Ausgangsformel einsetzt - so entstehen dann die Bilder, nach tausenden von Rechenoperationen.
Zitatsofern die einfache Rechenformel "(Zieldatum - Geburtsdatum)/84 + Geburtsdatum" erst einmal hinterlegt ist.
Theoretisch könnte man das mit jeder beliebigen Zahl machen: 12er, 13er, 7er, 6er....Progression.
Der Autor wird wohl ausprobiert haben, wieso gerade die 84 Sinn macht.
Hallo Green Tara,
ZitatNimmt man das Ereignis sowie das fiktive Horoskop der ersten bemannten Ballonfahrt, so ergibt die FP dieses Bild: … Den Uranus am DC - Ungewöhnliches in der Umgebung - finde ich ziemlich sprechend, wenn nicht verblüffend, vor allem auch, weil Uranus im Horoskop der Erstfahrt Mitherrscher von 1 ist. Auch die elevierte Venus ist nicht ohne: Sie herrscht über den IC in dieser FP, "steigt" quasi nach oben und gerät dann in Konflikt mit der Waagerechten.
Wenn wir andere Zahlen nehmen, bsw. die 28 für den Mond, dann müßte nach deiner obigen Logik
dann der Mond im berechneten Horoskop an exponierter Stelle stehen.
Zitatsofern die einfache Rechenformel "(Zieldatum - Geburtsdatum)/84 + Geburtsdatum" erst einmal hinterlegt ist.
Theoretisch könnte man das mit jeder beliebigen Zahl machen: 12er, 13er, 7er, 6er....Progression.
Der Autor wird wohl ausprobiert haben, wieso gerade die 84 Sinn macht.
Das hat nicht nur der Autor ausprobiert, ich habe ebenfalls experimentiert, z. B. mit dem Teiler 72 in Analogie zum Alterspunkt der Huber-Schule. War allerdings wenig überzeugend.
ZitatWenn wir andere Zahlen nehmen, bsw. die 28 für den Mond, dann müßte nach deiner obigen Logik dann der Mond im berechneten Horoskop an exponierter Stelle stehen.
Welche Logik? Der Begriff Fraktal ist hier wohl doch bissel irreführend. Der Teiler 84 jedoch nicht: Ein Menschenleben dauert in etwa so lange wie Uranus für einen Umlauf braucht. Wenn ich also die Lebenszeit ab Geburt durch 84 teile, dann habe ich x 84tel der Lebenszeit, die ich dem Geburtsdatum zurechne. Wenn jemand unter 84 Jahre alt ist, liegt der Wert, den ich erhalte, immer unter 1. Ist jemand älter, so ist der Wert 1,x.
Wenn du jetzt den Mond = 28 Tage einsetzen willst, dann entspricht der errechnete Faktor allerdings nicht mehr dem Zeitmaß der Jahre, sondern der Monate. Kann man ja versuchen. Oder man nimmt 29 als Teiler analog zu einem Saturn-Umlauf - das wäre für mich dann näher an der "Logik". Abgebildet wird im Grunde genommen eine Art Combin, das sich aus den Radixdaten plus der bisher zurückgelegten Lebenszeit ergibt. Würde man also die 29 für Saturn nehmen, dann würde ich, um in etwa das Lebensalter bzw. die bisherige Lebensspanne abzubilden, mit 3 multiplizieren (3 x 29 Jahre = 87 Jahre). Wie sinnvoll das ist, sei erst einmal dahingestellt. Wenn ich das beim Jogi exerziere, dann sieht das nicht so furchtbar sinnvoll aus: Sonne Konjunktion Jupiter passt so gar nicht zu dem vergeigten letzten Gruppenspiel.
Schöne Grüße Rita
»Die Zukunft muss man nicht voraus sehen, man muss sie möglich machen.« Antoine de Saint-Exupery
Jacob benutzt bei den Fraktalen Progressionen nicht die Vorgehensweise, mit dem Fraktale über den Weg über Rekursionen und Bifurkationen erzeugt werden. Er benutzt das Vorkommen von Selbstähnlichlichkeit, das den fraktalen Gebilden zueigen ist, und entwickelt dazu eine "wie unten, so oben" Vorgehensweise. Daß er lediglich den analysierenden Weg und nicht den induktiven Weg aus Grundelementen in die vollständigen Bilder wählt, mag erkären, warum er nicht so ganz zufrieden mit der Wortwahl "Fraktale Progression" war. Selbstähnlichkeit besagt, daß bei unterschiedlichen Vergrößerungen (Skalierungen) der fraktalen Gebilde immer wieder die gleichen Muster auftauchen.
Dann nimmt er er für einen vollständigen Tierkreisumlauf die Zahl von 84. In einem anderen Beitrag wurde das mit der Umlaufzeit von Uranus von 84 Jahren in Verbindung gebracht. Es ist aber aus Jacob Erläuterungen eher davon auszugehenn, daß er die 84 Jahre aus der MRL entlehnt hat. Mit dem Hauptrhythmus von 7 Jahre pro Haus erhält man eben 84 Jahre für den vollständigen Hororoskop- bzw. Tierkreisumlauf. Das ist der Mondrhythmus der MRL. Da in der MRL auch andere Rhythmen wie z.B. 120 Jahre/Umlauf (10 Jahre pro Haus, Sonne) oder 144 Jahre/Umlauf (12 jahre pro Haus, Jupiter Saturn) benutzt werden, so liegt eine Anwendung auch dieser Rhythmen auf der Hand.
Wenn man die Vorgehensweise zur Erzeugung von Fraktalen auf eine Behandlung von Horoskopeigenschaften oder astronomischen Umlaufeigenschaften übertragen will, so kann man das mit allen astrologischen Komponenten machen, die zumindest ein (salopp gesagt) relatives Maximum im Positions - Zeit Verlauf aufzeigen. Das ist z.B.so bei Planeten mit einer Rückläufigkeit aus Sicht der Erde. Es wäre dann aber noch zu klären, welchen Sinn dem rekursiven Verfahren astrologisch zuzuordnen wäre. Vermutlich ist es so, daß den Vergabelungspunkten in Bifurkationen die Entscheidung ansteht: So wie bisher gehts nicht mehr weiter. Jetzt steht die Entscheidung an, sich für links oder rechts bzw. für weiß oder schwarz zu entscheiden.
In den Bereichen die vollständig "punktiert" erscheinen, ist das zu hause, was man das Chaos nennt. Die nur geringfügigen Unterschiede in der Konturhaftigkeit benachbarter Gebiete. Das bedeutet in der Praxis eines tatsächlichen Vorliegens, daß ein defacto Indeterminismus vorliegt. Und der liegt auch dann vor, wenn er aus "vorgeschriebeben Regeln der Anschauung konstruiert" wird. Das hört sich auf dem ersten Blick widersprüchlich und paradox an; es ist aber so. Der Widerspruch resultiert aus der Unterschiedlichkeit zwischen dem tatsächlichen Vorhandensein und dem Rahmen eines Konzeptes, das der Saturn ist. Zum Saturn gehört aber auch die Sprache. Und so ist bereits im Gebrauch von Sprache ein Unterschied von Wort und Sprache einerseits und dem tatsächlichen Vorgängen in z.B. Leben, Gegenwart und Fügung vorhanden. Und auch im Horoskop tauchen die Vertreter von "Chaos", Indeterminiertheit und Zufall, Neptun und Uranus, an bestimmten Stellen auf, aus denen sich nach bestimmten Regeln eine genau konkretisierte zeitlichliche Manifestation berechnen läßt.
ZitatWelche Logik? Der Begriff Fraktal ist hier wohl doch bissel irreführend. Der Teiler 84 jedoch nicht: Ein Menschenleben dauert in etwa so lange wie Uranus für einen Umlauf braucht. Wenn ich also die Lebenszeit ab Geburt durch 84 teile, dann habe ich x 84tel der Lebenszeit, die ich dem Geburtsdatum zurechne. Wenn jemand unter 84 Jahre alt ist, liegt der Wert, den ich erhalte, immer unter 1. Ist jemand älter, so ist der Wert 1,x.
Die 84 ergibt sich aus den 12x7 und die 12 aus dem Sonnenverlauf geozentrisch betrachtet. Dies korreliert mit der Umlaufzeit des Uranus.
Die sieben wiederum finden wir in den sieben klassischen Planeten und damit auch aus etwas, das in der Natur beobachtbar ist, eben als gestirnter Himmel zum Zeitpunkt der Geburt. Wenn wir das Geburtshoroskop nun mit den aktuellen Transiten vergleichen, dann haben wir auch da noch ein konkretes "Himmelsphänomen" im Bezug dazu.
In mir sträubt sich was dagegen die 84 als angenommene Lebenszeit des Menschen herzunehmen - wenn schon, dann wäre die tatsächliche Lebenszeit angebrachter.
ZitatAbgebildet wird im Grunde genommen eine Art Combin, das sich aus den Radixdaten plus der bisher zurückgelegten Lebenszeit ergibt.
Der Unterschied ist halt, daß man bei einem Combin immer die Zeitmitte zwischen zwei Ereignissen wählt und diese Vorgehensweise hat sich ja inzwischen bewährt.
Bei den rhythmischen Vergrößerungen und Progressionen wird es schon abstrakter, erst recht, wenn man dann auch noch zusätzlich teilt - je mehr Rechenoperationen man durchführt, desto abgehobener wird es, desto mehr Parameter bekommt man mit allen möglichen Folgen für den "Durchblick". Da besteht immer die Gefahr, daß sich die ganze Angelegenheit verselbstständigt.
Wenn jetzt jemand, wie im Filmbeispiel, eine Minute später losgeht und damit seine Verabredung nicht einhalten kann, dann ist das doch astrologisch betrachtet "völlig in Ordnung". Chaotisch erscheint es nur dem, der an seinem Plan unbedingt festhalten muß. Womöglich unterliegt die betreffende Person gerade dem Einfluß eines Planeten aus dem vierten Quadranten?
ZitatEr benutzt das Vorkommen von Selbstähnlichlichkeit, das den fraktalen Gebilden zueigen ist, und entwickelt dazu eine "wie unten, so oben" Vorgehensweise.
Ich hab mich gestern von den vielen Informationen verwirren lassen - und es wurde heute morgen deutlich für mich, daß dieser Ansatz falsch sein muß, da es hier kein "wie oben so unten" gibt, einfach deshalb, weil eine angenommene Formel nichts mehr mit den tatsächlichen Planetenbewegungen zu tun hat.
Das was hier konstruiert wird ist ein Kunstprodukt - wie die Fraktalbilder auch, die die natürlichen Formen auf dem Bildschirm nur nachahmen können, aber nicht mit ihnen identisch sind.