Zitat von arman im Beitrag #67 Mich hat so etwas schlicht nie interessiert. Und das wohlbegründet. Einmal wegen des terminologischen Nonsens, ala "Kraft des Seins", wegen der klischeehaft, schwülstigen Symbolik, ala "klarer Gebirgsbach" und dann wegen der mangelnden Trefferquote, die sich auch hier zeigt und an der sich auch durch bemühtes Zurechtlegen kaum etwas ändert.
Auch muß ich Dich hinsichtlich meiner Haltung gegenüber der sog. "Klassischen Astrologie" verbessern: Sie ist nicht "herablassend", da ich mich nicht über ihr wähne, sondern arrogant.
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>Ja, "arrogant" ist wohl der treffendere Begriff. Zustimmung. Und was das Terminologische angeht - da könnte man geneigt sein, sich mit Blick auf die immer wieder repetierte MRL-Terminologie zu äußern. Aber ich lass, das - ich habe in den 80ern und 90ern endlos Döbereiner gelesen - mit Gewinn, war aber doch froh, als ich mich dann irgendwann lösen konnte. Ich fand halt, dass einiges nicht stimmte. Ich respektiere die MRL weiterhin, auch wenn sie schon lange nicht mehr "meine" Astrologie ist.
Zitat von Klaus im Beitrag #76...Zustimmung. Und was das Terminologische angeht - da könnte man geneigt sein, sich mit Blick auf die immer wieder repetierte MRL-Terminologie zu äußern.
Danke für Deine Zustimmung. Man kann sich gerne äußern wie man will wenn man geneigt ist. Jedoch sind Terminologien überprüfbar. Sowohl textkritisch als auch in ihren Ergebnissen. Und nicht zuletzt darum ging es hier. Was 1° Stier betrifft offensichtlich eine Verwechslung. Wobei ein Terminus wie "Kraft des Seins" dazu der "klare Gebirgsbach" etc. eigentlich schon für sich spricht. Daher mein Desinteresse an dieser Art der Astrologie.
Zitat von Klaus im Beitrag #78 Glaub mir: hab ich mit Blick auf die MRL ausgiebigst getan... das soll's denn auch sein. Ich lass es damit auf sich beruhen.
Was soll ich dazu sagen? Auf Andeutungen kann man nicht antworten. Außerdem habe ich gewiss nicht vor, die MRL zu verteidigen, denn das hat sie nicht nötig. Wie auch immer - hier wurden diese Sätze überprüft:
Zitat von federkiel im Beitrag #54Hallo: Stier: Die Spanne der Erfahrung 1°: Ein Klarer Gebirgsstrom fließt durch einen felsigen Engpaß Reinheit, Vortrefflichkeit und unmittelbare Verfügbarkeit der Stärke und Kraft des Seins. Erquickung. Selbsterhaltung.
und haben sich als unzutreffend erwiesen. Dass darin eine Verwechslung liegt, meine ich übrigens, weil hier, wenn auch in verzerrter Form, eigentlich Qualitäten des Zeichens Wassermann dem Stier zugeordnet scheinen. Vielleicht deshalb das Thema, weil es hier um den Uranus auf 1° Stier geht.
Zitat von arman im Beitrag #79Wie auch immer - hier wurden diese Sätze überprüft:
Zitat von federkiel im Beitrag #54Hallo: Stier: Die Spanne der Erfahrung 1°: Ein Klarer Gebirgsstrom fließt durch einen felsigen Engpaß Reinheit, Vortrefflichkeit und unmittelbare Verfügbarkeit der Stärke und Kraft des Seins. Erquickung. Selbsterhaltung.
Wie sich im Laufe des Tages herausstellte, hat der Täter einen Bezug zu Bulgarien. Er hat dort wohl Unterstützer, auf den Waffen, die er benutzte befinden sich selbstgemachte Markierungen mit historischen Daten der bulgarischen Geschichte. Sein Name - Tarrant - ist ein auf dem Balkan vorkommender Name. https://www.faz.net/aktuell/politik/ausl...n-16090793.html
Nimmt man das Horoskop des Ereignisses in Theresas Beitrag #3 und geht in der Geschichte zurück mit 49 Jahren pro Haus, so ist der bulgarische Aufstand von 1876 und der folgende russisch-türkische Krieg von 1877/78, der zur Befreiung Bulgariens von der osmanisch-islamischen Herrschaft führte, mit 141 Jahren vorher angetroffen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bulgarien#...h%C3%A4ngigkeit
Das ist kurz hinter dem IC im Uhrzeigersinn. Damit ist zu diesem Zeitpunkt die Sonne-Merkur-Neptun-Konjunktion ausgelöst.
Hallo Arman, Es waren ja serbische Lieder, mit denen er sich zugedröhnt hat, und das serbische Trauma ist die Schlacht auf dem Amselfeld.
Außen die Gestirnstände der Schlacht.
Hier steht der Uranus auf null Skorpion Quadrat Mars auf dem laufenden Uranus, Sonne auf Mond, wobei im 49er Rhythmus 3°Krebs erreicht sind. Im Gegenrhythmus auf 19 Stier, dort Mars. Und Merkur steht im Quadrat zu Sonne/Merkur. Wobei ich die Uhrzeit 13:40 Uhr verwende.
so findet sich Pluto - Mondknoten auf 0 Stier - Skorpion, wie die Sonne auf 2 Krebs, und Neptun auf 24 Zwilling, also Quadrat zu Sonne/Merkur in Fische. Gruß Elisabeth
Hallo Elisabeth, das sind schon markante Zusammenhänge, auch gerade hinsichtlich der 0° Stier - Skorpion - Achse. Der Uranus scheint da einiges aufzuwerfen. Und Erdogan wiederum lässt sich die Chance nicht entgehen, sich als Vorsteher der islamischen Hemisphäre hervorzukehren. Merkwürdig dann, dass das Terrorattentat auf der Südhalbkugel stattfand, quasi gegenüber. Wobei sich wieder mal und nach wie vor unerklärlich zeigt, dass die Astrologie der Nordhalbkugel offenbar auch dort zuständig ist.
Das Thema: Nord- und Südhalbkugel hat der verstorbene André Helms im seinerzeitigen Prognosfokusforum ventiliert. Er konnte auch seine Software so umprogrammieren, daß alles "auf dem Kopf" stand. So meinte er auch, daß der jetztige Papst ein Zwilling sei. Drehte man die Sache um, dann stünde der Uranus ja jetzt auf 1° Skorpion. Allerdings machen das die Südhalbkugler nicht.
Der Tierkreises schlägt sich ja auch plus minus in der Natur nieder. Die analysierende Jungfrau zählt die Ernte und kalkuliert, ob was und wie über den Winter reicht (Wahrnehmung). Meiner Tochter mit zwei Jahren reiche ich ein Wasserglas mit Eiswürfeln und mit AC und Sonne Jungfrau zählt sie 1,2,3,4 Eiswürfeln. Tatsächlich zählt sie mit zwei Jahren bis 10. Jetzt kann ich mir kaum vorstellen, das auf der Südhalbkugel Jungfrau sein soll, wenn die Zeit dort gar nicht danach ist. Die feiern dort unten ja auch Weihnachten im Hochsommer, was mit der ursprünglichen Rückkehr des Lichts nichts zu tun haben kann. Eventuell haben 600 Jahre Zwilling mit der Ergreifung und Neutralisierung des Raumes auch die Symbolik des subjektiven Standort Südhalbkugel mit neutralisiert. Die Astrologie lebt aber genau vom subjektiven Standort.
Jetzt bezeichnet der AC zwischen Widder und Fisch den Sonnenaufgang im Osten. Zeichnen tut man das Horoskop mit dem AC allerdings geografisch gesehen nach Westen, das heisst, projiziert man ein Horoskop auf die Erde, dreht man es um 180 Grad herum. Das gilt aber auch für die Südhalbkugel. Was bestimmt eigentlich, wie der Tierkreis zur Erde steht und wie er sich bezüglich Erde bewegt?
unter meinen Bekannten finden sich einige, die auf der Südhalbkugel geboren sind. Deren Verhalten und Erscheinung entspricht jedoch der Charakteristik des griechischen Zodiaks nicht weniger, als es bei den hier geborenen Vertretern der Fall ist. Einer, ein Widder aus Argentinien, ist astrologisch bewandert. Er bestätigt, dass südamerikanische Astrologen sich ausnahmslos des griechischen Tierkreises bedienen. Wie auch der australische Astrologe, zu dessen Seite Dein Link leitet. Auch der jetzige Papst erscheint kaum als Zwillinge-Geborener, sondern eindeutig als Schütze. Und auch das hier besprochene Ereignis entspricht in allen Korrelationen der hiesigen Astrologie.
Das entbehrt, worauf ja auch Roland hinweist, jeglicher astronomischer und jahreszeitlicher Anschaulichkeit. Wie kann der Widder in den Herbst fallen und trotzdem der Widder-Charakteristik entsprechen? Oder eben das Erntezeichen Jungfrau in die Zeit der Aussaat, die dem hiesigen Fische-Monat entspricht?
Zitat von Roland im Beitrag #85 das heisst, projiziert man ein Horoskop auf die Erde, dreht man es um 180 Grad herum. Das gilt aber auch für die Südhalbkugel. Was bestimmt eigentlich, wie der Tierkreis zur Erde steht und wie er sich bezüglich Erde bewegt?
Hallo Roland,
Du meinst weil der Norden auf den Landkarten oben ist, aber im Horoskop der Norden, bzw. das IC unten? Frühere Landkarten hatten den Osten oben, einige den Süden, was ohnehin der Logik des Horoskops entspricht, da die Sonne auf der Nodhalbkugel Mittags, also am höchsten Punkt, im Süden steht. Erst später verkehrten sich die Landkarten und rückten den Norden nach oben. Vielleicht wegen des Polarsterns und der zunehmenden Bedeutung der Seefahrt,
Danke Arman, die Links klären einiges. Bis eben auf den genannten Unterschied. Wobei wenn ich mir das hier genannte Ereignis spiegele, komme ich auf kein minder aussagekräftigtiges Ergebnis. Vielleicht sehe ich es aber zu ungenau und die Frage wäre auch, nur Planeten, oder auch Achsen spiegeln. Mit gespiegelten Planeten und Achsen:
Wäre dann AC Schütze mit Jupiter in 7 auf GSP Sonne-Uranus: Es geht um eine Anschauung bez. Lebensbedrohung, wobei der Mars kommt auch mit raus aus 12, also Mars-Jupiter, der Kreuzfahrer kommt in die Gegenwart, dazu der Mars aus 5 der subjektive Trieb. Der Mond aus 1 ist auch dabei, also Mars-Mond Jupiter in 7, aggressiv aufgeladener Kreuzritter lebensbedrohlich in der Gegenwart.
Das kommt zum Ursprung über Spitze 12 Skorpion mit Pluto-Saturn in 8 auf GSP Mars-Jupiter..... ergäbe fast mehr Sinn.
Wobei gar nicht so einfach zu denken, müsste man mal zeichnen.
...natürlich kann man den Tierkreis Spiegeln wie man Lust hat. Aber :
ZitatStundenwinkel und Analemma Bis zum Ende des Mittelalters diente der Stundenwinkel der Sonne als Maß für die Tageszeit. Er gibt die Stunden vor/nach dem örtlichen Mittag an, weshalb er diesen Namen trägt.
Weil die (scheinbare) Bewegung der Sonne im Lauf der Jahreszeiten bis zu 15 Minuten ungleichmäßig ist, wurde zur Korrektur die sogenannte Zeitgleichung eingeführt. Sie gibt an, um wie viel die wahre Sonnenzeit zu korrigieren ist, um zur gleichmäßigen mittleren Sonnenzeit zu kommen. So ist z. B. der Moment des Meridiandurchgangs der Sonne (annähernd ihre Kulmination) der wahre Mittag, dem der "künstliche" mittlere Mittag gegenübersteht. Von der Zonenzeit (12 Uhr MEZ) weicht der Mittag zusätzlich um einen konstanten Wert ab, der sich aus dem geografischen Längenunterschied zum Zonenmeridian (für MEZ 15° östl.Greenwich) ergibt. In Sonnenstandsdiagrammen wird die Zeitskala verzerrt, um bei vorgegebener mittlerer Sonnenzeit die Position der wahren Sonne ablesen zu können. Weil die Korrektur zu jeder Jahreszeit anders ist, werden die wahren Stundenlinien nicht nur verschoben, sondern durch die als Analemma bezeichneten typischen Doppelschlingen ersetzt. Zum BIld genauer: Deutsch: 9 Uhr MEZ auf etwa dem 8. östlichen Längengrad und auf etwa dem 50. nördlichen Breitengrad. Fiktive Fotomontage, die illustriert, welche Position zu dieser Zeit die Sonne über das Jahr am Himmel einnimmt. Würde man die Sonne etwa alle sieben Tage 9 Uhr MEZ fotografieren und die Fotos zusammenführen, würde dieses Muster sichtbar. English: Fictional Photomontage (actual positions of the sun are just estimated and have nothing to do with the German landscape) illustrating an analemma pattern in the sky as it would appear at 9:00 AM CET at roughly 50°N, 8°E. Were one to take a photo of the sun approximately each week for a year and combine the images taken, this pattern would be visible. Source Montage and image used have been made/taken by myself. Author jailbird Licensing Creative Commons,attribution share alike This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany license.
Hier die Analemma etwas detalierter:für 21.3.2017,12:00 GMT, Länge 0° , Breite 70°
Die Grünen Punkte sind die Sonne in Tagabstand.
Bei -70° Breite (südliche Halbkugel), kommt dasselbe Bild. Also keinerlei Veränderung und damit keine Notwendigkeit, die Tierzeichen anders zu legen.
Ich meine mich zu errinnern, das für die Berechnung der Kurve keinerlei Breite eine Rolle spielt, heißt die Analemma ist universell.
Angeregt zu dieser programmierten Zeichnung wurde ich durch das Buch "Die Lösung des uralten Rätsels um Mensch und Stern", von Wilhelm Hartmann, meinen ersten astrologischen Buch, das ich vor dem Lernen der Astrologie besaß, antiquarisch für 2,50 DM erworben. Erst sehr viel später habe ich es verstanden.
Hartmann hat nun versucht aus der Analemma die Eigenschaften der Tierzeichen abbzuleiten. Über die Winkelgeschwindigkeiten und die Rechts und Links Drehung als fördernd oder hemmend. Bei der Geschwindigkeit setzte er langsam mit Materiel, mittlel als Seelisch und schnell als Geistig ein. Und tatsächlich betrachtet man die Analemma wie eine Fahrstrecke und stellt sich vor, dass man mit einen Auto durch fährt so ergeben sich erhebliche Unterschiede in der nötigen Fahrweise, ob man, wie etwa im Stier langsamer werden muß um die Kurve zu den Zwillingen zu kriegen.
Eine klare Ableitung warum das Jahr nun in 12 Zeichen einzuteilen ist, hat Hartnmann auf diese Weise nicht gefunden. Da gibt es andere Hinweise: https://www.youtube.com/watch?v=6QQU9lq91ok
Anhang: Aus Astrologix habe ich mal einen Artikel von Edgar Wunder (Astrologiegegner) gerettet über Wilhelm Hartmann und seine Zeit. Eine Liste der HartmannschenAbleitungen folgt, wenn ich sein Buch wiedergefunden habe.
glomph
hat folgende Dateien an diesen Beitrag angehängt
28 libra : "mass of quartz through which veins of fine gold can be traced. Denotes one to whom bard work appears to be the only thing worth while in this world, and who carries out his belief with himself as subject. He is conservative in his ideas and fights to uphold the landmarks of the fathers. It is a symbol of Exertion." KOSMINSKI Die Intention ist klar. Die Geschichte davor auschlaggebend. Impulse zum aktuellen Zeitgeschehen hängen wie fette Gardinen in der Athmosphäre. Danke Wilwe und Arman für die aufwendige Arbeit und das Eingehen auf tiefere Ursachen. Das tut gut, zu lesen. FEINDbilder bauen sich über lange Zeit auf, Reaktionen erfolgen dann oft über Trigger. Die Art dann so zu handeln, ist nie zu entschuldigen. Das Töten von Menschen war noch nie die Lösung, weder früher noch heute. Damit macht man vieles noch schlimmer. Eine Lösung des Problems scheint die Aufarbeitung der Vergangenheit zu sein. Einen schönen Abend allen.
Zitat von federkiel im Beitrag #90Danke Bernd... Weiß noch nicht, ob ich das alles versteht.
Danke ebenfalls Bernd, aber leider versteh ich bisher kaum was. Ausser diesem, aus dem wiki-link:
"Der Tagbogen beginnt zwischen den Polarkreisen am östlichen Horizont und endet am westlichen. Der Merkspruch Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergeh’n, im Norden ist sie nie zu seh’n. ist allerdings nur eingeschränkt gültig für die mittleren geografische Breiten zwischen Wendekreis und Polarkreis auf der Nordhalbkugel – für die auf der Südhalbkugel müssten Süden und Norden gegeneinander vertauscht sein. Für niedrigere geografische Breiten zwischen den Wendekreisen hängt es von der Jahreszeit ab, ob die Sonne mittags im Süden oder Norden kulminiert."
Und das bedeutet doch, soweit ich wiederum Dieter Koch verstanden habe, dass A: der Sonnenbogen von der Südhalbkugel aus gesehen im Norden verläuft. B: der Tierkreis gespiegelt ist, bzw "von hinten" gesehen wird und die Sonne im Westen aufgeht. C: die Jahreszeiten, wie schon bemerkt, gegenteilig sind und nicht der nördlichen Bedeutung der Tierkreiszeichen entsprechen.
Die Einteilung in langsame, mittlere und schnelle Bewegung, deren Zustandekommen ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, bietet hinwiederum eine mögliche Anschaulichkeit und Schlüssigkeit
Zitat von arman im Beitrag #95: der Tierkreis gespiegelt ist, bzw "von hinten" gesehen wird und die Sonne im Westen aufgeht.
..........nix da:
ZitatOsten und Westen
Das Schöne an den Himmelsrichtungen ist, dass sie unabhängig sind von Bezugspunkten, im Gegensatz zum Uhrzeigersinn oder links/rechts, oben/unten und vorne/hinten. Wenn ich links meine, bedeutet das für jemanden, der mir gegenübersteht, keineswegs links, sondern rechts. Die Richtung ist abhängig von einem Bezugspunkt, in dem Fall von mir und meiner Blickrichtung. Wenn man aber auf der Erdkugel nach Norden schaut, ist Osten hingegen immer rechts. Dabei ist es egal, ob man sich auf der Nord- oder Südhalbkugel befindet.
Da sich die südliche Hälfte der Erdkugel keineswegs in eine andere Richtung dreht als die nördliche und – wie gerade festgestellt – die Himmelsrichtungen unabhängig von Bezugspunkten sind, geht die Sonne auch auf der Südhalbkugel im Osten auf und im Westen unter. Genau wie bei uns auf der Nordhalbkugel. So einfach ist das. Damit ist schon die erste Frage ganz locker beantwortet
Vielleicht habe ich es übersehen, aber in den Texten keinen Hinweis darauf gefunden.
Es müßte südlich des Äquators die Sonne, wenn man nach Norden blickt, rechts aufgehen und links untergehen, sich also in umgekeherter Richtung über den Himmel bewegen, wie nördlich des Äquators, wenn man nach Süden blickt.
Die Alten definierten den Tierkreis auf der nördlichen Halbkugel aus der Summe ihrer Beobachtung und Erfahrung, wobei der Ackerbau eine wesentliche, wenn nicht die Hauptrolle spielte.
Ebendies ist auf der Südhalbkugel umgekehrt, gleichwohl der natürlich unscharfen Bewegungsabläufe und dem das die Sonne auch dort im Osten aufgeht.
Es ist mir nur W.D. bekannt, der den Tierkreis von der 4.Quadrantenphilosophie der Griechen ableitete. Gleichwohl bleibt die Parallele vom Jahres-, sowie auch Tagesablauf.
JZM das heißt auch, der MC, also da wo die Sonne Mittags am höchsten steht, ist auf der Südhalbkugel im Norden.
Solange das Ereignis nicht auf beide Sichtweisen vollständig ausformuliert und verglichen wird, kann man schlecht einen Schluss ziehen.